Echolot[e]-Bilanz
1500 Kunstfreunde im Eiskeller

Altenberge -

Mit einem Konzert wurde die außergewöhnliche Eiskeller-Ausstellung „Echolot[e]“ beendet. In den vergangenen zwei Wochen wurden 1500 Gäste gezählt. „Wir sind überwältigt von der Besucherzahl“, so Christine Westenberger, die zusammen mit Franziska Mahlmann das Projekt betreute.

Montag, 15.05.2017, 18:05 Uhr

Mit dem Duo „Candy’s Room“ klang die Ausstellung „Echolot[e] aus. In den vergangenen zwei Wochen besuchten rund 1500 Gäste die ungewöhnliche Präsentation im Eiskeller.
Mit dem Duo „Candy’s Room“ klang die Ausstellung „Echolot[e] aus. In den vergangenen zwei Wochen besuchten rund 1500 Gäste die ungewöhnliche Präsentation im Eiskeller. Foto: Nix

Jetzt ist sie Geschichte, die Ausstellung „Echolot[e}“ im Eiskeller. Das unterirdische Baudenkmal war zwei Wochen lang Heimat für Skulpturen, Fotos und Bilder, die zehn Künstler der Altenberger Kulturwerkstatt gestaltet hatten. Welch ein Auftakt der neuen Eiskeller-Saison. Rund 1500 Kunstinteressierte besuchten die Ausstellung und ließen sich von der einzigartigen Atmosphäre begeistern. Alle Beteiligten sind sehr zufrieden, die Kunstschaffenden ebenso wie die Projektleiterinnen Christine Westenberg von der Kulturwerkstatt sowie die Kulturbeauftragte Franziska Mahlmann und auch der Heimatverein.

Zum Abschluss gab es ein Konzert mit dem Duo „Candy’s Room“, das im Gewölbe einen Mix aus folkigen, bluesigen und rockigen Songs erklingen ließen.

Ein Rückblick: Das Ambiente war bizarr, in den farbig ausgeleuchteten Nischen und Gängen wirkten die Exponate geradezu fremdartig und geheimnisvoll. Das fanden viele Besucher faszinierend. „Wir sind super dankbar, dass wir so viel Unterstützung für dieses Projekt bekommen haben“, sagt Westenberger , „und wir sind überwältigt von der Besucherzahl.“ Es sei überhaupt nicht vorhersehbar gewesen, dass die Ausstellung ein solch großer Erfolg würde, trotzdem habe man die Idee unterstützt. Finanziell durch mehrere Sponsoren und mit Manpower durch das Eiskeller-Team.

Spezielle Events bereicherten die Ausstellung, so spezielle Lesungen und musikalische Darbietungen. Die Künstler erlebten das Projekt als besondere Herausforderung. Bei vielen entstanden neue Ansätze und Ideen. „Insofern war es eine Win-Win-Situation“, sagt Mahlmann. „Die Ausstellung wird sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen und möglicherweise zu neuen Projektideen inspirieren.“

Das Projekt „Echolote macht den Initiatoren Mut, künftig weitere Ideen mit Engagement und offenem Herzen anzugehen. Es wurde bewiesen, dass Kunstereignisse auch im ländlichen Raum sehr gut funktionieren und zahlreichen Menschen Freude bereiten. Mit einer Power-Point-Präsentation wurde vor dem Abschlusskonzert Rückblick auf die vergangenen 14 Tage gehalten.

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