Casa Nova
Differenzen weitgehend beigelegt

Altenberge -

Optimistisch blickt der Verein Casa Nova in die Zukunft. Die Umstimmigkeiten mit dem Partner in Brasilen sind so gut wie behoben.

Dienstag, 16.05.2017, 15:05 Uhr

Mitglieder und Freunde des Vereins stehen um einen Tisch, auf dem selbstgemalte Bilder von Kindern des Capoeira-Kurses im brasilianischen Bela Vista liegen. Die Bilder haben die Kinder zum Dank für die finanzielle Unterstützung des Altenberger Vereins gemalt.
Mitglieder und Freunde des Vereins stehen um einen Tisch, auf dem selbstgemalte Bilder von Kindern des Capoeira-Kurses im brasilianischen Bela Vista liegen. Die Bilder haben die Kinder zum Dank für die finanzielle Unterstützung des Altenberger Vereins gemalt. Foto: lem

Seit 15 Jahren existiert der Verein „Casa Nova“ mit Sitz in Altenberge. Über 50 Mitglieder setzen sich seit Anfang des Jahrtausends für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen im brasilianischen Bela Vista de Minas ein. Am Montagabend berichtete der Vorstand in der Mitgliederversammlung, dass der Konflikt zwischen „Casa Nova“ und seinem Pendant in Brasilien weitgehend beigelegt sei.

Über 20 Mitglieder und Freunde des rührigen Vereins befassten sich in der Kulturwerkstatt zunächst mit den Regularien einer Mitgliederversammlung. Schriftführer Frank Tönies verlas das umfangreiche Protokoll der Mitgliederversammlung vom 9. Mai vergangenen Jahres. Anschließend wurde eine Satzungsänderung einstimmig verabschiedet. Damit ist nun geregelt, was mit dem Vermögen des Vereins „Casa Nova“ passiert, wenn er sich auflösen sollte. Das Kapital wird dann an den Verein „Step by Step“ aus Münster übertragen, der in Not geratene Menschen im In- und Ausland unterstützt. Kassiererin Wiebke Heite konnte eine positive Finanzlage mit einem soliden Plus vermelden. „Wir geben weniger für Lebensmittel in Bela Vista aus. Ein Händler vor Ort hat jetzt die Versorgung übernommen“, erklärte Wiebke Heite.

Kassenprüferin Claudia Tönies bestätigte eine gute Buchführung und bat erfolgreich um die Entlastung des Vorstandes. Eva Langenhorst-Bexten und Anna Niemöller lösen Claudia Tönies und Norbert Vowinkel als Kassenprüfer ab. Die Erste Vorsitzende Birgit Koch-Heite und ihre Stellvertreterin Sandra de Avila berichteten von ihrem letzten Besuch in Bela Vista Anfang des Jahres.

Vor zehn Jahren sei der Verein mit dem Bau von Gebäuden gestartet. „Jedes Jahr wird weitergebaut“, teilte Sandra de Avila mit. Im Konflikt um die Eigentumsfrage seien beide Vereine einen Schritt weitergekommen. Sandra de Avila: „Die Kommune hat zugesagt, in das Projekt mit einsteigen zu wollen.“

Birgit Koch-Heite unterstrich, dass diese Entwicklung sich an den Leitsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ des Vereins anlehne. Um weiter Geld für die Menschen in Bela Vista de Minas zu sammeln, beteiligt sich „Casa Nova“ wieder mit Projekten an der „Sommersause“, am Buchsonntag und am Berglauf.

Auch der Kaffee mit der Eigenmarke „Cafe Casa Nova“ sorgt weiter für Spendengelder. Durch seinen Verkauf kommen jährlich zwischen 500 und 600 Euro zusammen.

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