Tag der Architektur
Landesweite Anerkennung

Altenberge -

Am „Tag der Architektur“ öffnete die Architektenkammer NRW landesweit rund 330 der optisch auffallendsten und energieeffizientesten Neu- und Umbauten. Und dazu gehörte auch ein auffallendes Bürogebäude aus Altenberge.

Montag, 26.06.2017, 18:06 Uhr

Der Neubau an der Steinkuhle konnte am „Tag der Architektur“ besichtigt werden. Architekt Andreas Holtfrerich (stehend) im Gespräch mit Frank Cordes (2.v.l., Geschäftsführer von SynFlow) und den Provinzial-Geschäftsstellenleitern Christian Wiewer (r.) und Peter Knufmann.
Der Neubau an der Steinkuhle konnte am „Tag der Architektur“ besichtigt werden. Architekt Andreas Holtfrerich (stehend) im Gespräch mit Frank Cordes (2.v.l., Geschäftsführer von SynFlow) und den Provinzial-Geschäftsstellenleitern Christian Wiewer (r.) und Peter Knufmann. Foto: dk

Am Sonntag, dem „ Tag der Architektur “, öffnete die Architektenkammer NRW landesweit rund 330 der optisch auffallendsten und energieeffizientesten Neu- und Umbauten. Und zu dieser Sammlung ausgezeichneter Repräsentativ-Bauwerke architektonischer Moderne zählt auch ein auffallendes Bürogebäude aus Altenberge – am Sonntag der Bevölkerung zur Besichtigung freigegeben. Es handelt sich um einen Neubau an der Straße „Zur Steinkuhle 6/7“, unmittelbar hinter dem Kreisel nahe der B-54-Ausfahrt. Seit seiner Fertigung bietet dieser Bau eine prägnante Visitenkarte für das Hügeldorf.

Bauherren, hier besser „Baufrauen“, sind laut Prospekt Sabine Cordes und Elke Wiewer, Frauen, deren Ehemänner in dem zweigeschossigen Zweckbau ihre Unternehmen „Provinzial-Versicherung“ und „SynFlow“ (Informationsmanagement) untergebracht haben.

Architekt Andreas Holtfrerich kommentierte die Besonderheiten des Neubaus mit der landesweiten Anerkennung nicht ohne Stolz: „Es ist uns gelungen, ein markantes, zweigeschossiges Dienstleistungsgebäude mit Staffelgeschoss unten, sowie einem Künstler-Atelier oben in Niedrigenergie-Bauweise mit einer Energieeffizienz von 70 Prozent zu errichten. Und dies dank Dreifachverglasung, einem ausgefeilten Lüftungskonzept über Erdwärme-Rückgewinnung, Außenwanddämmung und Begrünung der Flachdächer.“

Der umbaute Raum von 3920 Kubikmetern bietet 887 Quadratmeter Nutzfläche. Das Gebäude selbst ruht auf einer Stahlbeton-Skelettkonstruktion. Das Obergeschoss ist mit einer Eternitfassade verkleidet, das Sockelgeschoss mit roten Klinkern aus Appelhülsen. Die Innenwände der lichtdurchfluteten Räume entstanden in Leichtbauweise. Dass diese dennoch jeder verlangten Statik gerecht werden, beweist ein Aquarium in der oberen Etage des markanten Gebäudes mit alleine schon 2,5 Tonnen Wasserinhalt plus Fischen.

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