Seit 25 Jahren Radtouren
Nur der Regen passte nicht dazu

Altenberge -

Seit 25 Jahren finden die Abendradtouren des Heimatvereins statt. Die letzte Fahrt vor der Sommerpause musste zwar wegen des Regens ausfallen, dennoch trafen sich zahlreiche Radler am Heimathaus, um auf die zurückliegenden Jahre zu blicken.

Donnerstag, 20.07.2017, 19:07 Uhr

Margret und Heinz Neimeier (l.) erhielten einen Essensgutschein und hatten ein Fahrradmodell mitgebracht. Das jahrelange Engagement des Ehepaares lobte Paul Hagelschur, der mittlerweile die Radtouren organisiert.
Margret und Heinz Neimeier (l.) erhielten einen Essensgutschein und hatten ein Fahrradmodell mitgebracht. Das jahrelange Engagement des Ehepaares lobte Paul Hagelschur, der mittlerweile die Radtouren organisiert. Foto: dk

Zwar ist der Col du Galibier auf dem Weg der Tour de France Richtung Paris mit einer Passhöhe von 2645 Metern nur kaum höher als der „Altenberger Rücken“ mit seinen 119 Metern – zumindest aus dem All betrachtet. Und auch „Die letzte Ausfahrt Brooklyn“ hat nichts mit der „Letzten Ausfahrt Altenberge“ zu tun. Gemein sind allenfalls menschliche Begegnungen. Dort oft überstrapaziert oder konfliktbeladen. Hier in Altenberge gelassen, gesellschaftlich und freundschaftlich verbunden im Heimatverein.

Vorweg: „Die letzte Ausfahrt Altenberge“ fiel am Mittwochabend ins Wasser. Und doch feierten die Teilnehmer dieser traditionellen Radtour – beginnend mit dem ersten Mittwoch im Mai bis zu den Sommerferien – auch an diesem Mittwoch ein fröhliches „Kehraus“.

Da glühte der Grill von Lutz Rövekamp, da staunten Werner Witte und seine Frau über die weit fortgeschrittenen Baumaßnahmen für Stenings Scheune. Und da freuten sich Heinz und Margret Neimeier über einen Essensgutschein, der ihnen vom Heimatvereins-Vorsitzenden Franz Müllenbeck überreicht wurde. Als kleiner Dank dafür, dass die beiden seit 1993 diese Mittwochstouren organisiert und betreut hatten.

Abgelöst hat sie 2010 Paul Hagelschur. „Musste sein“, resümierte Heinz Neimeier. „Ich höre nicht mehr so gut. Und ein gutes Gehör braucht man, wenn schon mal 85 Radler hinter einem herfahren.“

Die Erinnerung zaubert Lachfalten in sein Gesicht: „Früher, da hatten wir auf jeder Tour mindestens drei ‚Platte´.“ In Richtung seines Nachfolgers sagte er: „Da hast du, lieber Paul, so gut wie nichts mehr mit zu tun. Heute sind die Reifen besser, die Radwege sauberer geworden.“

Neimeier hat ein kleines Kunstwerk mitgebracht: Einen Radfahrer aus dickem Kupferdraht. „Als Erinnerung an die Mittwochsfahrten.“ Auf einer Plakette sind die Namen all derer eingraviert, die damals mitgefahren sind. Er vergisst aber auch nicht die Namen derer zu erwähnen, ohne deren Hilfsbereitschaft die Mittwochstouren möglicherweise nicht diesen Bekannt- und Beliebtheitsgrad erreicht hätten. „Da ist zuallererst mal meine Frau Margret. Und nicht zu vergessen: Hubert Roters, Franz-Josef Greiwe und Joseph Laubrock.“

Die ausgefallene Tour wird nachgeholt. „Die letzte Ausfahrt Altenberge“ findet am 23. August (Mittwoch) statt. Wie immer ab Marktplatz, pünktlich um 18.30 Uhr.

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