Eiskeller-Bilanz
Erfolg dank „Echolot[é]“

Altenberge -

Die Ausstellung „Echolot[é] sorgte in diesem Jahr für einen Besucherzuwachs im Eiskeller.

Mittwoch, 22.11.2017, 19:11 Uhr

Die Zahl täuscht über den tatsächlichen Trend hinweg: Zwar besuchten in diesem Jahr bislang 5339 Personen den Altenberger Eiskeller, doch darin sind auch die 1517 Kinder und Erwachsene eingerechnet, die sich die Ausstellung „Echolote“ im Mai dieses Jahres anschauten. Zieht man diese von der bisherigen Besucherzahl ab, sind es noch 3822 Bürger, die den Weg in das Industriedenkmal unweit der Borndalschule fanden. Auch wenn bis Ende dieses Jahres noch die 4000er-Marke geknackt werden sollte, ist der Trend seit 2014 rückläufig – damals wurden 6455 Gäste gezählt.

„Ja, es ist eine gewisse Sättigung eingetreten“, sagt der 74-jährige Werner Witte beim Blick auf die Besucherzahlen, die er in der jüngsten Sitzung des Schul-, Sozial-, Sport- und Kulturausschusses präsentierte. Dennoch kann sich die Eiskeller-Bilanz sehen lassen, betonte Witte und verweist beispielsweise auf die Zahl der Führungen, die in 2017 bislang bei 439 liegt. Dafür steht ein zwölfköpfiges Eiskellerteam zur Verfügung, das ehrenamtlich im Einsatz ist.

Besonders freute sich Werner Witte über den 75 000. Gast, der am 10. August dieses Jahres den Eiskeller besuchte. Die Gesamtbesucherzahl seit dem Ausbau des Eiskellers im Rahmen des „Regionale-Projektes“ im Jahr 2004 beträgt aktuell 76 336. Von 2004 bis 2017 wurden insgesamt 5586 Führungen durchgeführt.

Die Zahl der Kinder, die den Eiskeller seit 2004 besucht haben, liegt zwischen 385 (2017) und 1145 (2008). Und gerade in dieser Altersgruppe möchte die Eiskeller-Mannschaft wieder mehr punkten, sodass die Besucherzahlen wieder nach oben gehen. Doch auch bei Vereinen und Gruppen aus anderen Kommunen des Kreises soll der Eiskeller wieder mehr ins Bewusstsein rücken, wünscht sich Werner Witte.

Zudem verweist der 74-Jährige auf den „beachtlichen Faktor für den Fremdenverkehr“. Witte weiter: „Schließlich verlassen die Gäste mit dem Besuch des Eiskellers nicht Altenberge.“ Vor allem die Gastronomie profitiere von den Eiskeller-Touristen, ist sich Werner Witte sicher.

Einen Wechsel an der Spitze des Eiskellerteams steht nun an: Nach 13 Jahren übernimmt Heimatvereins-Vorstandsmitglied Thomas Habrich den Posten von Werner Witte, der aber nach wie vor als Eiskellerführer zur Verfügung steht.

Zwar ist die Hauptsaison im Eiskeller vorbei, doch angemeldete Gruppen haben jederzeit die Möglichkeit, das besondere Denkmal zu besichtigen, betont Werner Witte.

 

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