Neujahrsempfang
Unverzichtbares Engagement

Altenberge -

Ohne Ehrenamt läuft vieles nicht in einer Gemeinde – und deshalb wurden beim Neujahrsempfang mehrere Gruppen ausgezeichnet, die sich besonders engagieren. Dazu gehören zwei Initiativen für den Radwegebau, die Gruppe „Station Zurhold“ sowie das Sportabzeichenprüfteam und die Eiskellerführer.

Montag, 15.01.2018, 19:01 Uhr

„Das Ehrenamt ist das beste, was unserer Gemeinde passieren kann“, meinte Bürgermeister Jochen Paus während des Neujahrsempfangs im Saal Bornemann. Dicht gedrängt standen zahlreiche Bürger, um mit Spannung zu verfolgen, wen die Gemeinde in diesem Jahr für besonderes ehrenamtliches Engagement ehrt. Am Sonntag waren es keine Einzelpersonen, sondern vier Gruppen, die sich in 2017 oder generell in den zurückliegenden Jahren für ihren Heimatort eingesetzt haben. Den musikalischen Rahmen bildete ein Blechblas-Quintett der Musikschule unter Leitung von Christoph Harpers.

„Die Krüselaner sind schon ein besonderes Völkchen“, meinte Paus mit Blick auf die „Bürgerinitiative Station Zurhold“, die eine Ehrenurkunde erhielt. Sie initiierte die Umsetzung der Wegekapelle Zur­hold, Ideengeberin war Bernadette Kohnke . „Ein wunderbares Beispiel von gelebtem ehrenamtlichen Engagement“, lobte der Bürgermeister. 2013 gaben die Kommunalpolitiker grünes Licht für das Vorhaben – die Einweihung erfolgte im August 2016.

Die Bewohner der Krüselsiedlung „haben zur Verbesserung und Aufwertung des Ortsbildes beigetragen“, ist der Ehrenurkunde zu entnehmen, die an Alfons Dimon, John Farnsworth, Bernadette Kohnke und Alfons Schleuter überreicht wurde.

Nicht minder großen Applaus gab es für die Interessengemeinschaft (IG) Bürgerradweg „Horstmarer Landweg“ und die Bürgerinitiative Radweg Hansell. Letztere habe dafür gesorgt, dass in kurzer Zeit ein Teilstück als sichere Radwegverbindung von Hansell (Kreuzung L 529 in Richtung Nienberge-Häger) entstanden ist. Die IG „Horstmarer Landweg“ hat die Radwegstrecke zwischen Altenberge und Nienberge mitgestaltet. Beide Initiativen haben „entscheidend zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beigetragen“, hob Jochen Paus hervor.

Geehrt wurden Karl-Heinz Goldkuhle, Ludger Hangmann und Benedikt Schulze Hülshorst (Bürgeradweg Hansell) sowie Heinrich Kortwinkel, Aloys Lühn, Stephan Lühn und Sigrid Schulze Lefert (Bürgeradweg Horstmarer Landweg).

Wer etwas für seine Gesundheit machen möchte, der ist beim TuS gut aufgehoben. Und wer das auch „amtlich“ unter Beweis stellen möchte, hat dazu immer wieder Gelegenheit – zum Beispiel durch die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens. 1978 hat der TuS dieses Angebot aufgenommen und seitdem von Jahr zu Jahr viele Altenberger dazu motiviert, sich sportlich zu betätigen. Um das Sportabzeichen abzunehmen, gibt es ein ehrenamtliches Prüfteam. Dieses wurde von Jochen Paus für seinen Einsatz ausgezeichnet. Dazu gehören: Rita und Ulrich Breer, Detlef Brinkmann, Ilka Frieling, Andrea Gantenfort, Christof und Petra Gehltomholt, Oswald Greshake, Anke Haman, Carla Hötten-Schumacher, Alfons und Steffen Isfort, Elke Kramer, Manfred Lohmöller, Monika Nattkämper, Sigrid Schieferbein, Gabriele Sternberg, Christina und Thomas Volbert.

Der Eiskeller, am 11. September 2004 eröffnet, ist das touristische Aushängeschild der Gemeinde. In 2017 wurde die 75 000. Besucherin begrüßt. Für die Präsentation des Denkmals ist ein großes Team zuständig, das die Gäste durch die unterirdischen Gänge führt und Wissenswertes vermittelt. „Viele ehrenamtliche Stunden engagiert sich das Eiskellerteam“, freute sich Jochen Paus und bedankte sich bei folgenden Mitgliedern: Jürgen Bünstorf, Hans Demming, Paul Hagelschur, Ulrich Krass, Ingemonika Menhorn, Klaus Pott, Joachim Schmitz, Christel Deitmer, Herbert Fechtner, Thomas Harbich, Ria van der Loos, Reinhard Müller, Wolf-Gerd Ritter und Werner Witte.

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