Probleme
Keine Nachfolger gefunden

Nordwalde -

Weil sich keine Nachfolger für das Amt des Geschäftsführers und des Ersten Sportwartes bei der Bewegungssportgemeinschaft in Nordwalde finden lassen, müssen die bisherigen Amtsträger weitermachen. Das zeigte sich während der Jahreshauptversammlung im Schießkeller. Zudem bereitet die neue Gebührenordnung der Gemeinde für die Schwimmhalle der BSG Sorgen.

Sonntag, 18.03.2018, 15:03 Uhr

Erster Vorsitzender Heiko Wolfenstädter, Kassiererin Dagmar Lenters, und Zweiter Sportwart Daniel Heckmann (v.l.) waren sich des Ernsts der Lage bewusst.
Erster Vorsitzender Heiko Wolfenstädter, Kassiererin Dagmar Lenters, und Zweiter Sportwart Daniel Heckmann (v.l.) waren sich des Ernsts der Lage bewusst. Foto: Terstegge

Die Wahl eines Geschäftsführers und eines ersten Sportwartes stand unter anderem auf der Tagesordnung der Bewegungssportgemeinschaft (BSG). Und wie bei vielen anderen Vereinen gibt es das gleiche Problem – keiner will Vorstandsarbeit machen. Auch die BSG fand am Freitag bei ihrer Jahresversammlung im Schießkeller niemanden für diese Posten. Vorsitzender Heiko Wolfenstädter hatte auch keine Wahlvorschläge für die Abteilungsleiter und Jugendleiter bekommen. „Also bleiben die bisherigen im Amt“, stellte er fest.

Die Berichte aus den verschiedenen Abteilungen folgten. Ob Bosseln, Fußballtennis oder Kegeln, die Bilanz war eigentlich nicht schlecht. Besonders gut steht die Schwimmabteilung da, in der auch eine Kindergruppe mit zehn Teilnehmern gegründet wurde. „Das hat unseren Altersdurchschnitt inzwischen auf eine Zahl mit einer fünf vorne herunter gebracht“, meinte Wolfenstädter mit einem Augenzwinkern.

Kassiererin Dagmar Lenters berichtete vom Schwimmen. „Es gibt 191 Teilnehmer bei der Wassergymnastik, davon 128 mit Reha-Verordnung“, so Lenters. Allerdings verursacht die neue Gebührenordnung der Gemeinde für die Schwimmhalle auch finanzielle Probleme für die BSG. „Wir hatten beantragt, als Gruppe genau so eingestuft zu werden wie die DLRG“, schilderte Wolfenstädter. Der Rat habe den Antrag an den Ausschuss verwiesen, dieser die Expertise der Verwaltung verlangt und die Verwaltung habe abgelehnt. Das bedeute, dass sich die Kosten für die Benutzung der Halle massiv um etwa 5 000 bis 6 000 Euro erhöht haben. Dadurch mussten die Beiträge in der Schwimmabteilung von 20 auf 48 Euro erhöht werden. „Dabei sind die Reha-Verordnungen noch eine Art Querfinanzierung“, so Wolfenstädter.

Ansonsten wird es demnächst wahrscheinlich eine zweite Gymnastikgruppe in der Kita Wiesengrund geben. Die Nachfrage ist vorhanden. Auch eine zusätzliche Gruppe Wassergymnastik bei einer Wassertiefe von 150 Zentimetern ist im Gespräch. Möglichst zu einer Zeit, bei der auch Berufstätige teilnehmen können. Insgesamt eine positive Bilanz des BSG.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5598774?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F167%2F
Mord im Altenheim: 61-Jährige wurde Opfer eines Gewaltverbrechens
Mordkommission ermittelt: Mord im Altenheim: 61-Jährige wurde Opfer eines Gewaltverbrechens
Nachrichten-Ticker