Kfd Altenberge hält Jahreshauptversammlung mit humorigen Einlagen
Auch in 2018 volles Programm

Altenberge -

Die Mitgliederzahl der Kfd bleibt konstant: Derzeit gehören der Gemeinschaft 267 Frauen an, wie während der Jahreshauptversammlung bekanntgegeben wurde.

Montag, 19.03.2018, 19:03 Uhr

Nach den Ehrungen (v.l.): Waltraud Warmeling (Leitungsteam), Leonie Schmitz, Maria Ruck (Leitungsteam), Maria Niedzwitz, Irmgard Kiewitt, Pfarrer Heinz Erdbürger und Monika Brüggemann.
Nach den Ehrungen (v.l.): Waltraud Warmeling (Leitungsteam), Leonie Schmitz, Maria Ruck (Leitungsteam), Maria Niedzwitz, Irmgard Kiewitt, Pfarrer Heinz Erdbürger und Monika Brüggemann. Foto: Nix

„Wie haben wir das bloß überlebt“, fragte Waltraud Warmeling vom Leitungsteam der Kfd St. Johannes Baptist während der Jahreshauptversammlung bei Bornemann. Die Frage war nicht wirklich ernst gemeint, gehörte sie doch zu einem humorigen Vortrag, der einige Jahrzehnte in die Vergangenheit zurückführte. Kindheit und Jugend der heute 65-Jährigen sahen so ganz anders aus. Autofahren ohne Sicherheitsgurte und Airbag, Fahrradfahren ohne Helm, Spielen ohne Handykontrolle, all das war damals selbstverständlich. Und doch brachte diese Generation auch ohne mit Computern und Spielkonsolen aufgewachsen zu sein zahlreiche innovative, findige Köpfe hervor. Da schau her.

Teamsprecherin Monika Brüggemann begrüßte ein zahlreiches Publikum. Die Mitgliederzahl der Altenberger Kfd ist mit 267 relativ stabil. In 2017 gab es vier Austritte, vier Todesfälle und einen Neuzugang.

Die Teamsprecherin blickte auf zahlreiche Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück, darunter auf die Maiandacht auf dem Hof Löhring, die Feier zum silbernen Priesterjubiläum von Präses Pfarrer Heinz Erdbürger im Juni sowie den Besuch der Blauen Moschee in Duisburg-Marxloh vom Juli.

Das Jahresprogramm 2018 ist wieder außerordentlich vielfältig. Neben zahlreichen weiteren Terminen geht es am 25. April (Mittwoch) zur Sternwallfahrt nach Eggerode. Alle Interessierten treffen sich um 13.15 Uhr auf dem Gooiker Platz. Am 7. Mai (Montag) wird um 18 Uhr zur Maiandacht vor dem Pfarrhaus eingeladen.

Eine wichtige Veranstaltung, zu deren Teilnahme Pfarrer Erdbürger während der Versammlung persönlich aufrief, ist der Katholikentag in Münster vom 9. bis 13. Mai. „Der letzte datiert aus dem Jahr 1930“, so Erdbüger. „Er ist also etwas ganz Besonderes und es wäre schön, wenn zahlreiche Mitglieder der Kfd bei einigen Programmpunkten dabei wären“, so der Pfarrer weiter. Für mehrere Tage wird ein Bustransfer zur Rückreise von Münster nach Altenberge eingerichtet. Anmeldungen sind am Wochenende jeweils nach den Gottesdiensten möglich.

Heinz Erdbürger betonte, dass sich in den nächsten zehn bis 20 Jahren in der kirchlichen Landschaft Einiges verändern wird. „Wandel“ sei allerdings keine Erfindung des dritten Jahrtausends, sondern habe die Menschheitsgeschichte schon immer begleitet. „Veränderungen sollten überdies auch als Chance betrachtet werden“, sagte der Pfarrer. Erdbürger informierte überdies, dass ein zweiter ständiger Diakon in Person von Professor Dr. Stefan Schlatt zur Altenberger Gemeinde stoßen werde.

Ehrungen waren wieder ein Bestandteil der Versammlung, der besonderes Interesse auf sich zog. Maria Niedzwitz wurde für 30 Jahre als Mitarbeiterin im Besuchsdienst ausgezeichnet, Leonie Schmitz für 40 Jahre.

Weitere Geehrte in Abwesenheit waren Gerda Stening, die 45 Jahre im Besuchsdienst aktiv war, Luise Schulze Schwicking für 30 Jahre und Mathilde Stöcking für 45 Jahre Besuchsdienst. Alle drei werden besucht und bekommen ebenfalls einen Blumenstrauß und ein Präsent.

Als Neuzugang begrüßte Brüggemann Irmgard Kiewitt, verabschiedet wurde in Abwesenheit Mathilde Stöcking.

Großen Applaus ernteten Annette Baackmann, Marianne Baackmann und Monika Naeve von der Theatergruppe. Sie bereicherten die Versammlung mit den Sketchen „Das Frühstücksei“ und „Der Beichtcomputer“. Sündenvergebung im digitalen Zeitalter, da blieb kein Auge trocken.

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