Tag des Schafes auf dem Hof Entrup
Kämmen, waschen, bürsten

Altenberge -

Sehr gut besucht war der „Tag des Schafes“ auf dem Biohof Entrup. Vor allem Kinder kamen auf ihre Kosten.

Mittwoch, 16.05.2018, 15:05 Uhr

Nach der Schafschur, die Werner Betz (l.) vornahmen, durften die Kinder die Wolle einsammeln.
Nach der Schafschur, die Werner Betz (l.) vornahmen, durften die Kinder die Wolle einsammeln. Foto: ter

Ob Grillwurst aus Lammfleisch oder Eis aus Schafsmilch – für jeden Geschmack war beim „Tag des Schafes“ auf dem Gärtnerhof Entrup etwas dabei. Etliche Besucher strömten auf den Biohof, um dort allerdings nicht nur zu essen, sondern sich auch über die Angebote vor Ort zu informieren.

Blick in die ökologische Landwirtschaft

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  • Sehr gut besucht war der „Tag des Schafes“ auf dem Biohof Entrup. Foto: ter
  • Sehr gut besucht war der „Tag des Schafes“ auf dem Biohof Entrup. Foto: ter
  • Sehr gut besucht war der „Tag des Schafes“ auf dem Biohof Entrup. Foto: ter
  • Sehr gut besucht war der „Tag des Schafes“ auf dem Biohof Entrup. Foto: ter
  • Sehr gut besucht war der „Tag des Schafes“ auf dem Biohof Entrup. Foto: ter
  • Sehr gut besucht war der „Tag des Schafes“ auf dem Biohof Entrup. Foto: ter
  • Sehr gut besucht war der „Tag des Schafes“ auf dem Biohof Entrup. Foto: ter
  • Sehr gut besucht war der „Tag des Schafes“ auf dem Biohof Entrup. Foto: ter
  • Sehr gut besucht war der „Tag des Schafes“ auf dem Biohof Entrup. Foto: ter
  • Sehr gut besucht war der „Tag des Schafes“ auf dem Biohof Entrup. Foto: ter
  • Sehr gut besucht war der „Tag des Schafes“ auf dem Biohof Entrup. Foto: ter

Besonders für Kinder gibt es beim Hoffest in Entrup viel zu erleben. Am vergangenen Sonntag durften sie zum Beispiel mit einem Fachmann Flitzebogen bauen. „Das Holz ist Hasel“, erklärt Jörn. Das ist fest genug. Mit einem Palstek und dem passenden Merkspruch zeigt Jörn, wie man die Sehne an dem körperlangen Haselstock festknotet. Danach kann auf der Wiese das Schießen auf eine Scheibe geübt werden. Die Pfeile werden ebenfalls selber angefertigt.

Gleich nebenan unter der großen Eiche haben es sich einige der ostfriesischen Milchschafe und neun Ziegen, die ebenfalls zum Hof gehören, im Schatten gemütlich gemacht. Damit liegen sie auf einer Linie mit den zahlreichen Hofbesuchern. Die Tische und Bänke im Schatten sind besetzt. Der Platz in der Sonne ist nicht so gefragt.

Richtig schwitzen muss Werner Betz, der einigen Schafen ihre Sommerfrisur verpasst. Einmal rasieren bitte. „Was machen die dann damit?“, fragt ein kleines Mädchen, als sich die geschorene Wolle auf dem Boden ansammelt. „Kämmen, waschen und bürsten“, meint sein Papa, der sieht, was da alles an Stroh und Dreckklumpen in den Wolleflocken hängt.

Nach einem Besuch im Hofladen oder einen geführten Rundgang durch die Gärtnereibereiche versorgen sich die Besucher auch gerne mit biologisch-ökologisch hergestelltem Eis aus Schafsmilch, Grillwurst aus Lamm oder Pizza mit Hofzutaten belegt. Den Pizzaofen aus mit gehäckseltem Stroh durchsetzten Lehm haben die Hofbewohner schon im vergangenen Jahr gebaut und eingesetzt. Und während die Gäste ihre Grillwurst oder selbst gebackenen Kuchen verzehren, können sie sich argentinische Musik der Gruppe „Tangueres“ anhören.

Neben Spiel und Spaß für Kinder gab es auch reichlich Informationen über die Idee der genossenschaftlichen biologisch-dynamischen Landwirtschaft, nach der der Hof bewirtschaftet wird. Zum Abschluss des Hoffestes wurden die Schafe zum Melken in den Stall geholt.

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