Breitbandausbau in Altenberge, Laer und Horstmar
Europaweite Ausschreibung

Altenberge -

Der Beginn des Breitbandausbaus im Außenbereich der drei Kommunen Altenberge, Laer und Horstmar rückt näher. Die europaweite Ausschreibung des rund 18 Millionen teuren Projektes soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Ab 2019 kann dann mit den Arbeiten begonnen werden. Wo der Start erfolgt, steht noch nicht fest.

Dienstag, 15.05.2018, 19:05 Uhr

Wo im kommenden Jahr mit dem Breitbandausbau gestartet wird, steht derzeit noch nicht fest. Darauf haben Altenberge, Laer und Horstmar keinen Einfluss.
Wo im kommenden Jahr mit dem Breitbandausbau gestartet wird, steht derzeit noch nicht fest. Darauf haben Altenberge, Laer und Horstmar keinen Einfluss. Foto: Dietmar Jeschke

Was auf den ersten Blick unspektakulär klingt, ist ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zum Breitbandausbau im Außenbereich: Der Gemeinderat votierte in seiner Sitzung am Montagabend einstimmig für die Kooperationsvereinbarung zwischen den Kommunen Altenberge, Horstmar und Laer zur Durchführung des geförderten Breitbandausbaus. Und das ist für den weiteren Schritt nicht unwichtig. Denn: „Nun kann die europaweite Ausschreibung erfolgen“, kündigte Sebastian Nebel, unter anderem zuständig für die Wirtschaftsförderung im Rathaus, an.

Nebel geht davon aus, dass das Verfahren bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein wird, sodass ab 2019 die Bagger anrücken können, um die Rohre zu verlegen. Und wo geht es los? In Altenberge, Horstmar oder in Laer? Nebel: „Darauf haben wir keinen Einfluss.“ Das liege alleine in der Hand des Unternehmens, das den Zuschlag für das insgesamt rund 18,8 Millionen Euro teure Vorhaben erhält.

Die Kosten teilen sich bekanntlich Bund und Land – beide Förderbescheide liegen bereits vor. Der Eigenanteil für Altenberge beläuft sich auf etwa eine Million Euro. Laer und Horstmar befinden sich in der sogenannten Haushaltssicherung, sodass sie eine komplette Förderung erhalten.

Die Geldspritzen aus Düsseldorf und Berlin landen zunächst nicht auf den Konten der zwei beteiligten Gemeinden beziehungsweise der Stadt Horstmar: „Wir gehen in Vorleistung“, beschreibt Nebel das Verfahren. Dann sei es durchaus möglich, dass kurzfristig Kredite aufgenommen werden müssen, um die Rechnungen zu begleichen. Diese werden anschließend nach Berlin und Düsseldorf geschickt. Von dort wird das Geld dann wieder an Altenberge, Laer oder Horstmar überwiesen. „Das ist ein riesiger Verwaltungsaufwand“, sagt Nebel.

In Altenberge befinden sich 676 Haushalte im Außenbereich, die in den Genuss eines schnellen Internetanschlusses kommen können. In Horstmar sind es 275 und in Laer 230 Haushalte, die für den Breitbandausbau im Außenbereich in Frage kommen.

Wie lange die Arbeiten in den Kommunen dauern, steht noch nicht fest. Klar dagegen ist die Länge der Leerrohre, die verlegt werden müssen: Altenberge: 14,3 Kilometer, Horstmar: 7 Kilometer und Laer: 6,4 Kilometer. Die nun folgende europaweite Ausschreibung übernimmt das Büro „WiR Solution GmbH“ aus Greven. Zudem soll, wenn der Breitbandausbau beginnt, ein externes Ingenieur-Büro beauftragt werden, die Arbeiten für alle drei Kommunen zu kontrollieren.

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