Fluchtlichtanlage wird umgerüstet
LED-Technik hält Einzug

Altenberge -

Viele für dieses Jahr geplanten Projekte können aufgrund der veränderten Finanzlage der Gemeinde nicht umgesetzt werden. Ausnahme: Die Flutlichtanlage auf dem Sportgelände des TuS wird auf LED-Technik umgerüstet.

Donnerstag, 17.05.2018, 19:05 Uhr

Die Fußballer des TuS wird es freuen – spätestens zum 1. Oktober sollen die Flutlichtmasten mit neuester LED-Technik ausgestattet werden. Die Umrüstung kostet rund 60000 Euro. Das Bundesumweltministerium unterstützt das Projekt mit rund 18 000 Euro.
Die Fußballer des TuS wird es freuen – spätestens zum 1. Oktober sollen die Flutlichtmasten mit neuester LED-Technik ausgestattet werden. Die Umrüstung kostet rund 60000 Euro. Das Bundesumweltministerium unterstützt das Projekt mit rund 18 000 Euro. Foto: mas

Zahlreiche Projekte stehen in diesem Jahr aufgrund der sich geänderten finanziellen Situation der Gemeinde auf der Streichliste. Einige können aber umgesetzt werden: Dazu gehört die Umrüstung der Fluchtlichtanlage auf dem Sportgelände des TuS auf moderne LED-Technik. Insgesamt stehen dafür im Haushalt 2018 60 000 Euro bereit. Davon übernimmt die Gemeinde 42 000 Euro – die restlichen 18 000 Euro gibt es aus einem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgelegten Förderprogramm.

Den Antrag auf Förderung stellte die Gemeinde im September 2017, im Februar gab es grünes Licht aus Berlin. „Die Ausschreibung erfolgt jetzt“, kündigte Thomas Mücke an, im Bauamt zuständig für das Projekt auf dem Sportgelände „Großer Berg“.

Insgesamt stehen dort 13 Flutlichtmasten mit insgesamt 31 sogenannten Licht-Punkten. Die ersten Flutlichtmasten wurden 1975 aufgestellt, die letzten folgten 2008. Doch der Stromverbrauch ist enorm – 2000 Watt je Flutlichtmast. Künftig werden nur noch 19 Lichtpunkte mit jeweils 1000 Watt benötigt, erläutert Mücke. Die Stromersparnis betrage bis zu 70 Prozent. Dazu tragen nicht nur die geringere Wattzahl und die weniger erforderlichen Lichtpunkte bei, sondern auch die Möglichkeit, künftig die Flutlichanlage zu dimmen. Gerade in der Übergangszeit vom Herbst zum Winter müsse die Flutlichtanlage nicht komplett aufgedreht werden, so Thomas Mücke. Das spare Energie. Eine Dimmung ist mit der jetzigen Flutlichtanlage nicht möglich.

Bereits vor vier Jahren hatten die Gemeinde und der TuS überlegt, die Flutlichtanlage umzurüsten. „Damals war die Technik allerdings noch nicht so weit fortgeschritten“, sagt Thomas Mücke. Deshalb habe man das Projekt zunächst bei Seite gelegt. Nun habe die technische Entwicklung weitere Fortschritte gemacht, sodass sich eine Umrüstung nach kurzer Zeit amortisiere.

Bei der Umrüstung auf LED wird der komplette „Flutlichtkopf“ ausgetauscht. Die etwa 16 Meter hohen Masten müssen nicht angepackt werden. Die Standfestigkeit wurde turnusgemäß vor Kurzem überprüft und keine Mängel festgestellt, sagt Mücke.

Spätestens am 1. Oktober soll die Umrüstung abgeschlossen sein. In der spielfreien Sommerzeit sollen nach Möglichkeit die Arbeiten erfolgen, so der Mitarbeiter des Bauamtes. „Die Fußballer werden sich sicher freuen“, ist Thomas Mücke überzeugt.

► Die Läufer des TuS müssen allerdings in diesem Jahr auf eine Instandsetzung der Aschenbahn warten. Ursprünglich waren dafür 60 000 Euro im Etat 2018 eingeplant. Doch dieses Vorhaben wird zunächst verschoben. Ob überhaupt und wann eine Sanierung erfolgt, steht derzeit allerdings noch nicht fest.

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