Änderung beim Nachtbus gewünscht
Weiter Warten auf den 20-Minuten-Takt

Altenberge -

Die Buspendler müssen sich noch gedulden. Eigentlich war geplant, dass ab Sommer die Busse im 20-Minuten-Takt nach Münster fahren. Doch ein genauer Termin steht immer noch nicht fest, wie Michael Klüppels vom Regionalverkehr Münsterland mitteilte. Die Abstimmungsgespräche mit der Westfalenbus GmbH und den Stadtwerken sind noch nicht abgeschlossen. Es hakt am E-Ticket.

Mittwoch, 13.06.2018, 20:00 Uhr

Im Halbstundentakt fahren derzeit die Busse von Altenberge nach Münster. Wann der 20-Minuten-Takt eingeführt wird, steht noch nicht fest.
Im Halbstundentakt fahren derzeit die Busse von Altenberge nach Münster. Wann der 20-Minuten-Takt eingeführt wird, steht noch nicht fest. Foto: mas

Viele Buspendler warten schon lange auf einen 20-Minuten-Takt von Altenberge nach Münster. Doch so schnell, wie es noch im Frühjahr dieses Jahres den Anschein hatte, wird es aller Voraussicht nicht gehen. „Wir möchten den Takt zeitnah umsetzen“, sagt Michael Klüppels, Leiter des Verkehrsmanagements beim Regionalverkehr Münsterland (RVM), während der jüngsten Sitzung des Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschusses. Konkreter wollte Klüppels nicht werden. Das hörte sich im März noch etwas optimistischer an. „Wir peilen den Sommer an“, so Klüppels vor drei Monaten auf WN-Anfrage.

Doch das scheint unrealistisch zu sein. Denn das Kernproblem bei der Umsetzung besteht nach wie vor: Dabei geht es um die Anerkennung von E-Tickets, erläuterte Klüppels. Um den Bustakt von 30 auf 20 Minuten zu verändern, müssen die drei Betreiber ihre Systeme aneinander anpassen: Neben der RVM gehören die Westfalenbus GmbH und die Stadtwerke Münster zum Trio. Klüppels: „Wir haben noch keine finale Partnerzusage.“

Dennoch hoffe er, auf eine baldige Einführung des 20-Minuten-Taktes. „Wir sind auf der Zielgeraden“, sagte der Leiter des Verkehrsmanagements. Der neue Takt bedeute eine deutliche Verbesserung für die Pendler, kündigte Klüppels an. So werde es vom Bahnhof in Münster aus eine direkte Weiterfahrt Richtung Weseler Straße geben.

Während der Sitzung des Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschusses stellte zudem Renate Schulte die Fortschreibung des dritten Nahverkehrsplans für den Kreis Steinfurt vor. In Altenberge bestehe kein „direkter Handlungsbedarf“, sagte Schulte. Das sah Hubert Terwey (CDU) zumindest in einem Punkt ganz anders: Er fordert für den Nachtbus N 6 einen zusätzlichen Halt im Ortskern. Der N 6, der von vielen jungen Leuten genutzt wird, hält bislang nur am P+R-Platz sowie in Westenfeld. „Das ist zu wenig“, so Terwey. Deshalb forderten die Kommunalpolitiker den Kreis Steinfurt auf, zu prüfen, ob eine weitere Haltestelle im Zentrum von Altenberge eingerichtet werden könne. Die Fahrtzeit würde sich nur unwesentlich verlängern.

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