Vorstand zieht Bilanz
Weiterhin niedriges Zinsniveau

Altenberge/Nordwalde/Greven -

Auf ein insgesamt zufriedenstellendes Geschäftsjahr blickte Andreas Hartmann, Vorstandsmitglied der Volksbank Greven, zu der auch die Zweigstellen in Altenberge und Nordwalde gehören, während der jüngsten Vertreterversammlung. Als größte Herausforderung für das laufende Jahr sieht Vorstand Dietmar Dertwinkel das weiterhin vorherrschende niedrige Zinsniveau.

Donnerstag, 28.06.2018, 16:30 Uhr

Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbank Greven (es fehlt Dr. Jochen Veit; von links): Dietmar Dertwinkel (Vorstand), die Aufsichtsräte Tessa Sahle, Dr. Thomas Klarholz, Hubertus Bange (Aufsichtsratsvorsitzender), Georg Schoo, Andrea Lüke, Rainer Schulze Isfort, Markus Köster (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender) und Andreas Hartmann (Vorstand).
Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbank Greven (es fehlt Dr. Jochen Veit; von links): Dietmar Dertwinkel (Vorstand), die Aufsichtsräte Tessa Sahle, Dr. Thomas Klarholz, Hubertus Bange (Aufsichtsratsvorsitzender), Georg Schoo, Andrea Lüke, Rainer Schulze Isfort, Markus Köster (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender) und Andreas Hartmann (Vorstand). Foto: Volksbank

„Unter Berücksichtigung der schwierigen Rahmenbedingungen sind wir mit der Geschäftsentwicklung des Jahres 2017 insgesamt zufrieden“, resümierte Andreas Hartmann , Vorstandsmitglied der Volksbank Greven (mit den Zweigstellen in Altenberge und Nordwalde) während der Vertreterversammlung. In allen Geschäftsbereichen konnte ein Wachstum erzielt werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Geldinstituts. Ende 2017 wies die Bank eine Bilanzsumme von 610 Millionen Euro aus. Die Leitung der Versammlung lag in den Händen des Aufsichtsratsvorsitzenden Hubertus Bange.

Die Anlage in renditestärkere Investmentfonds als Alternative zu Tages- und Termingeldanlagen bildete einen Beratungsschwerpunkt in 2017. Der Bestand der Kundeneinlagen konnte gegenüber dem Vorjahr um 6,4 Millionen Euro oder 1,7 Prozent gesteigert werden. Somit wurde das erwartete Wachstum leicht übertroffen, so die Volksbank weiter.

Die Kundenforderungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 63,2 Millionen Euro oder 15,7 Prozent. „Diese hervorragende Entwicklung resultiert sowohl aus der Nachfrage nach privaten Wohnbaufinanzierungen als auch nach gewerblichen Investitionskrediten. Das angestrebte Wachstumsziel wurde deutlich übertroffen“, teilt die Volksbank weiter mit.

Mit dem Verlauf beim Bauspar- und Versicherungsgeschäft ist die Volksbank zufrieden. Auch die Vermittlung privater Konsumentenkredite sei erfolgreich gewesen. Das Dienstleistungsgeschäft habe sich positiv entwickelt. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital konnte gegenüber dem Vorjahr um 6,0 Prozent gesteigert werden.

Der Jahresüberschuss lag mit 524 000 Euro unter dem Vorjahresniveau und erreichte eine zufriedenstellende Höhe. „Greven, Altenberge und Nordwalde dürfen sich auf erneut hohe Steuerzahlungen freuen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Hartmann berichtete, dass aufgrund des zufriedenstellenden Geschäftsergebnisses die Volksbank ihren über 12 600 Mitgliedern eine Dividende von vier Prozent ausschüttet. Ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr, zogen die Vorstände Andreas Hartmann und Dietmar Dertwinkel Bilanz und berichteten über den Sachstand der Kooperation mit Fusionsabsicht. Mit der im Oktober 2017 geschlossenen Kooperation mit den Nachbarbanken VR-Bank Kreis Steinfurt und Vereinigte Volksbank Münster wurden die Weichen für eine künftige Groß-Volksbank und eine dauerhaft erfolgreiche Zukunft gestellt. Die Kooperation mit Fusionsabsicht sei erfolgreich gestartet.

Vorstandsmitglied Dietmar Dertwinkel gab einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Baufinanzierung, Digitalisierung sowie Wertpapierberatung. Alle drei Kommunen im Geschäftsgebiet weisen Baugebiete aus. Die Volksbank hat darauf reagiert und im November 2017 ihre neuen Räumlichkeiten für das Baufi-Kompetenz-Center in Greven eröffnet.

„Die für die ersten fünf Monate des Geschäftsjahres 2018 ermittelten Zahlen zeigen in allen Bereichen eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung“, so Dietmar Dertwinkel. Beide Vorstände blicken verhalten optimistisch auf das neue Geschäftsjahr. Hartmann und Dertwinkel sehen für die Bank als größte Herausforderungen das weiterhin niedrige Zinsniveau.

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Deler Saber ist Kurde und Deutscher Staatsbürger und hat früher in Bagdad gelebt und studiert. Vor über 20 Jahren kam er nach Deutschland, seit 2000 lebt er in Münster. Die Stadt, sagt er, sei zu seiner Heimat geworden, die er nicht mehr verlassen will.
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