Millima Mabonde mit neuer Chorleiterin
Stork folgt auf Ossowski

Altenberge -

Rund 25 Jahre leitete Dorothee Ossowski den Chor Millima Mabondo, was übersetzt „Alter Berg“ bedeutet. Im Rahmen des Abschiedskonzertes, das in der evangelischen Friedenskirche stattfand, wurde ihre Nachfolgerin vorgestellt. Ab sofort übernimmt Jana Stork den Dirigentenstab, die bereits Chormitglied ist.

Montag, 02.07.2018, 16:44 Uhr

Der Chor Millima Mabonde trat letztmals unter der Leitung von Dorothee Ossowski in der Friedenskirche auf. Die neue Leiterin des Chores ist Jana Stork (kl. Foto).
Der Chor Millima Mabonde trat letztmals unter der Leitung von Dorothee Ossowski in der Friedenskirche auf. Die neue Leiterin des Chores ist Jana Stork (kl. Foto). Foto: ter

Fast ein Vierteljahrhundert ist Dorothee Ossowski jetzt beim Altenberger Gospelchor Millima Mabonde gewesen. „Wir sind gemeinsam alt geworden“, meinte die Chorleiterin zu Beginn ihres Abschiedskonzertes in der evangelischen Friedenskirche. Den Beginn ihrer Tätigkeit wird Ossowski bestimmt nicht vergessen. „Das war das Jahr, in dem ich auch meinen Mann geheiratet habe“, erzählte sie. Ihm dankte sie zu Beginn für die Betreuung der Technik.

„Wir haben alle vieles miteinander durchgemacht“, erinnerte sich die scheidende Chorleiterin. Sie gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Aber für den Chor wird es mit Sicherheit gut weitergehen“, stellte Ossowski fest. Die Leitung übernahm am Sonntag Jana Stork , die bereits im Chor mitgesungen hat. „Irgendwann wird es einfach Zeit, noch einmal etwas anderes zu beginnen“, erklärte Ossowski.

„Das Programm besteht aus unseren Lieblingshits“, erläuterte Ossowski. Daher gebe es auch keinen direkten Themenzusammenhang. Dem Publikum, zu dem auch Superintendent Ulf Schlien gehörte, war es recht. Sie belohnten jedes Lied mit reichlich Applaus.

Mit „Prince of Peace“ hatte der Chor begonnen. Songs zu Ehren Gottes folgten. „Shine your light“, „Help me Lord“ und „Hallelujah“ von Leonard Cohen, das der Chor sehr ausdrucksvoll und von Herzen vortrug, begeisterten das Publikum.

Beim Stück „Aquarius“ aus dem Musical „Hair“ bekam Millima Mabonde Unterstützung von Hannah Rex am Saxofon und Kristina Ossowski an der Klarinette. „To everything there is a season“ wurde von der neuen Chorleiterin Jana Stork am E-Piano begleitet.

Afrikanisch ging es vor der Pause weiter. Dazu gehörte „Freedom is coming“, die südafrikanische Nationalhymne „Nkosi sikelela i Afrika“ und der Gospel „Sithi Amen“, der nur aus diesen beiden Worten besteht. Da sang das Publikum doch mit und begleitete den Chor damit hinaus.

Nach der Pause folgten bekannte Lieder wie „We are the world“, „Speak to my heart“ und „Can you feel the love tonight“. Mit „California Dreaming“, „Elija Rock“ und schließlich „Thank you for the music“ endete das Konzert.

Die Chorsängerinnen dankten ihrer ehemaligen Leiterin für die intensive, musikalisch vielseitige und geduldige Arbeit als Leiterin des Gospelchores Millima Mabonde, was übersetzt „Alter Berg“ bedeutet.

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