MdB Henrichmann besucht Firma Lammers
Arbeitskräfte fehlen

Altenberge -

Das Geschäft bei Lammers Lkw Service & Logistik Münsterland brummt. Aber: Fachpersonal zu finden, ist nicht einfach. MdB Marc Henrichmann besuchte nun das Unternehmen an der Siemensstraße.

Mittwoch, 04.07.2018, 16:18 Uhr

Flächen und vor allem Arbeitskräfte benötigt Andreas Lammers (l.) für sein Unternehmen. Die Möglichkeiten der Politik stellte der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann (r.) vor.
Flächen und vor allem Arbeitskräfte benötigt Andreas Lammers (l.) für sein Unternehmen. Die Möglichkeiten der Politik stellte der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann (r.) vor.

Das Geschäft bei Lammers Lkw Service & Logistik Münsterland brummt: „Das Familienunternehmen hält bereits Ausschau nach Flächen, um sich zu vergrößern“, heißt es in einer Pressemitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann , der das Unternehmen an der Siemensstraße besuchte. Noch schwieriger sei es aber aktuell, die benötigten Arbeitskräfte zu finden, berichteten die Firmenchefs Andreas und Rolf Lammers. Marc Henrichmann informierte sich über die Situation im Betrieb und erläuterte, wie die Politik mittelständische Unternehmen unterstützen kann.

Begleitet wurde der CDU-Politiker von Altenberger Parteifreunden, darunter die Fraktionsvorsitzende Sigrid Schulze Lefert und Reinhold Beckmann, stellvertretender Vorsitzender der Ortsunion. Sie erfuhren von den beiden Geschäftsführern, dass der heimische Arbeitsmarkt nahezu leer gefegt sei. So kamen die Unternehmer auf die Idee, Berufskraftfahrer aus dem Kosovo zu beschäftigen – „die sind motiviert und sprechen Deutsch“, erklärte Andreas Lammers, der sich in dem Balkanland umgesehen hat. Arbeitsvisa zu bekommen, sei nach seinem Eindruck aber kaum möglich, zu lange dauerten die Verfahren.

„In der Politik ist das Thema Fachkräftemangel angekommen“, unterstrich Henrichmann. Mit einem Fachkräfteeinwanderungsgesetz werde die große Koalition den steigenden Bedarf an Arbeitskräften neu und transparent regeln. „Die Frage der Integration von Flüchtlingen müssen wir hiervon trennen“, erläuterte er: Ein künftiges Zuwanderungsgesetz richte sich nach den Erfordernissen der Wirtschaft, deshalb müssten Qualifikation und Sprachkenntnisse nachgewiesen werden. Darüber hinaus versprach der CDU-Abgeordnete, sich beim Auswärtigen Amt nach der Praxis der Visavergabe zu erkundigen.

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