Jugendheim: Bufdi oder FSJ sind möglich
Im sozialen Bereich Fuß fassen

Altenberge -

Jugendheimleiterin Ulla Wilken setzt auf den Endspurt: Sie hofft auf junge Leute, die sich noch nicht entschieden haben, wie es nach dem Schulabschluss weitergehen soll. Im Jugendheim ist noch eine Bufdi- oder FSJler-Stelle zu besetzen. Und wer im sozialen Bereich Erfahrungen sammeln möchte, ist dort genau richtig.

Mittwoch, 11.07.2018, 19:30 Uhr

Hat ab diesem Sommer noch eine Stelle für den Bundesfreiwilligendienst in der Jugendarbeit zu vergeben: Ulla Wilken, Leiterin des Jugendheims.
Hat ab diesem Sommer noch eine Stelle für den Bundesfreiwilligendienst in der Jugendarbeit zu vergeben: Ulla Wilken, Leiterin des Jugendheims. Foto: Keblat

Ulla Wilken setzt auf den Endspurt und hofft auf diejenigen, die sich nach Ende ihrer Schullaufbahn noch nicht entschieden haben, was demnächst ansteht. Ausbildung, Studium oder vielleicht führt der Weg ins Altenberger Jugendheim, um die Arbeit der Sozialpädagogin Wilken sinnvoll zu unterstützen. „Ab diesem Sommer ist wieder eine Stelle frei“, so die Jugendheimleiterin. Egal, ob als Bufdi oder als FSJler (Freiwilliges Soziales Jahr), Wilken kann „frisches Blut“ gut gebrauchen.

Das hat die Erfahrung aus den vergangenen Jahren gezeigt. Viele junge Leute haben den Weg ins Jugendheim gefunden, ihre persönlichen Stärken kennengelernt und waren teilweise so begeistert, dass sie eine Ausbildung im sozialen Bereich begonnen haben, blickt Ulla Wilken zurück. Wer später einmal in sozialen Berufsfeldern Fuß fassen möchte, für den bietet das Jugendheim ideale Voraussetzungen, so Wilken: Die Palette der Aufgaben ist vielfältig: Sie reicht von der Hausaufgabenbetreuung über den Thekendienst bis zur Durchführung von Gruppenstunden und Projekten. Des Weiteren müssen auch schon mal kleine Reparaturen durchgeführt werden. Außerdem betreut der Bufdi oder der FSJler Aktionen im Rahmen des Ferienprogramms „Sommersause“.

Für die spätere Berufswahl sei die Arbeit im Jugendheim in gewisser Weise auch eine „sehr gute Möglichkeit, sich selbst auszuprobieren“, hat Ulla Wilken im Laufe ihrer langen Arbeitszeit im Jugendheim festgestellt. „Kann ich mich durchsetzen?“ Eine Erfahrung, die die jungen Leute bei ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen schnell machen. Wilken: „Das kann auch das Selbstbewusstsein stärken.“ „Aber“, sagt die Jugendheimleiterin weiter, „es kann natürlich auch sein, dass man feststellt, das ist nichts für mich.“ Auch dann seien die jungen Leute einen Schritt weiter. Auf jeden Fall können junge Menschen „ihrem beruflichen Werdegang eine neue Richtung geben“, sagt Ulla Wilken.

Derzeit unterstützt Aline Eggert die Arbeit von Wilken. Die Schülerin der Hildegardisschule aus Münster arbeitet noch bis Ende des Monats etwa drei Mal pro Woche im Jugendheim. Wilken: „Sie ist eine tolle Hilfe, wertvoll und zuverlässig.“ Sie werde „sicher ihren Weg im sozialen Bereich gehen“.

Bufdis sollen mindestens 18 Jahre alt sein. Zudem gibt es das Angebot, dass auch Frauen und Männer ab 29 Jahre einen Freiwilligendienst absolvieren können. Die Bufdis oder FSJler nehmen an Fortbildungen sowie an Gruppenleiter- und Präventionsschulungen teil.

Zum Thema

Wer sich für den Bundesfreiwilligendienst im Altenberger Jugendheim interessiert, kann sich bei Ulla Wilken, Telefon 0 25 05/94 95 75 (ab 15 Uhr), oder per E-Mail jugendheim-altenberge.de melden.

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