Kulturwerkstatt feiert 15-jähriges Bestehen
Eine starke Mannschaft

AltenberGe -

Mit einem Sommerfest feierte die Kulturwerkstatt ihr 15-jähriges Bestehen.

Dienstag, 18.09.2018, 15:26 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 17.09.2018, 14:48 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 18.09.2018, 15:26 Uhr
Bürgermeister Jochen Paus lobte die Arbeit der Kulturwerkstatt. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Band „Marcuse 68“.
Bürgermeister Jochen Paus lobte die Arbeit der Kulturwerkstatt. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Band „Marcuse 68“. Foto: ter

„Das alles hier ist vor allen Dingen eine Teamleistung“, betonte Susanne Opp Scholzen, Leiterin der Jugendkreativwerkstatt. Die Kulturwerkstatt Altenberge feierte ihr 15-jähriges Bestehen mit einem Sommerfest vor dem Gebäude an der Bahnhofstraße – und zahlreiche Gäste kamen.

„Eigentlich sind 15 Jahre kein besonderes Jubiläum, aber wir hofften auf ein schönes Wochenende und hatten Lust, mit allen zu feiern“, meinte Lutz Wetzlar vom Vorstand bei seiner Begrüßung. Er erinnerte an das Jahr 2003, als Professor Ulrich Mußhoff und Susanne Opp Scholzen mit viel Einsatz ein Konzept für die kulturelle Entwicklung im Hügeldorf erstellt hatten. Dieses Konzept wurde 2007 vom Land NRW ausgezeichnet und das Preisgeld der Gemeinde zur Verfügung gestellt. „Das war der Grundstein für die Entwicklung“, so Wetzlar. Im Jahr 2008 erfolgte dann die Anerkennung der Jugendkunstschule als eine von zweien im Kreis Steinfurt.

„Die gesamte kulturelle Arbeit wird von Fachleuten geplant und durchgeführt“, unterstrich Wetzlar und empfahl gleich das neue Programm anzuschauen und am besten sofort eine Beitrittserklärung einzustecken. „Der Erfolg drückt sich auch in Zahlen aus“, sagte Wetzlar. Im Jahr 2017 habe es 11 000 Besuchskontakte gegeben.

Bürgermeister Jochen Paus kam ebenfalls vorbei und hatte nur lobende Worte für die Kulturwerkstatt. „Ich erinnere mich noch ganz genau, wie am 23. November 2003 Norbert Fritz und Paul Winz im Schul- und Kulturausschuss einen Zuschuss beantragt hatten“, sagte Paus. Die Mitglieder hätten sich gefragt, ob ein neuer Kulturverein in der alten Ankerwickelei Lembeck wohl Bestand haben könne, wo Münster doch so nahe sei. Bei der nächsten Sitzung zeigte sich dann, welch´ gute Überzeugungsarbeit geleistet worden war. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. „Und jetzt können wir uns mit der Kulturwerkstatt über die Grenzen hinaus sehen lassen“, meinte Paus.

Zu einem guten Fest gehört immer auch leckeres Essen und Musik. Norbert Fritz konnte seinem Hobby frönen und hatte nicht nur Currywurst im Angebot, sondern auch eine vorzügliche Gyros-Metaxa-Pfanne oder geschmorte Champignons mit Zwiebeln. Für die musikalische Unterhaltung sorgte „Marcuse 68“, die in der Kulturwerkstatt bereits Stammgäste sind, wenn gute Jazzmusik gebraucht wird. „Girl from Ipanema“, „Summertime“, „On Broadway“ oder auch „Streetlife“ begleitete die Besucher des Festes.

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