Umbau der Boakenstiege soll rund 1,4 Millionen Euro kosten
Scape erhält erneut den Zuschlag

Altenberge -

Nach den Plänen des Büros Scape soll die Boakenstiege umgebaut werden. Dafür sprachen sich die Kommunalpolitiker einstimmig aus. Die Kosten sollen etwa 1,4 Millionen Euro betragen. Scape hatte bereits den Zuschlag für die Neugestaltung des Marktplatzes erhalten.

Dienstag, 18.09.2018, 19:00 Uhr
Läuft alles nach Plan, wird mit dem Umbau des Marktplatzes Ende 2019/Anfang 2020 begonnen. Das Büro Scape hat dafür die Pläne entworfen. Der Umbau der Boakenstiege erfolgt ebenfalls nach Entwürfen von Scape – Beginn ist nicht vor Mitte 2020.
Läuft alles nach Plan, wird mit dem Umbau des Marktplatzes Ende 2019/Anfang 2020 begonnen. Das Büro Scape hat dafür die Pläne entworfen. Der Umbau der Boakenstiege erfolgt ebenfalls nach Entwürfen von Scape – Beginn ist nicht vor Mitte 2020. Foto: Büro Scape/mas

Einigkeit beim Umbau der Boakenstiege: Das Büro Scape aus Düsseldorf soll das Herz von Altenberge mit neuem Leben füllen und damit für eine Auffrischung des Zentrums sorgen. Einstimmig beschlossen die Mitglieder des Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschusses sowie des Bau- und Planungsausschusses, das Büro Scape ans Werk gehen zu lassen. „Damit haben wird die Planung in einer Hand“, nannte Sigrid Schulze Lefert, Fraktionsvorsitzende der CDU , einen Grund für die Entscheidung der Christdemokraten. Denn: Auch der Marktplatz wird nach Entwürfen des Büros Scape umgebaut. Außerdem kam bei Sigrid Schulze Lefert der Vorschlag gut an, im Kurvenbereich kein Pflaster zu verlegen. Auch der im Übergangsbereich geplante farbig abgesetzte Asphalt sei „eine gute Entscheidung“, sagte Schulze Lefert. Zudem werde viel von der vorhandenen Substanz im Ortskern erhalten.

Helma Reer (UWG) konnte Scape auch viel Positives abgewinnen. Ein wichtiger Aspekt: „Die Vorausberechnungen sind realistisch.“ Scape geht beim Umbau der Boakenstiege von Kosten in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro aus. Ende September muss der entsprechende Förderantrag bei der Bezirksregierung in Münster eingegangen sein. Förderfähig sind 60 Prozent des Straßenausbaus sowie ein beidseitiger Gehweg (jeweils zwei Meter breit) – dabei handelt es sich um die Grundausstattung. Eine mögliche Umgestaltung des Rathausvorplatzes ist nicht förderfähig.

Ronald Baumann (SPD) sieht in dem Entwurf von Scape „tatsächlich mal etwas Neues“. Zudem sei nun die einheitliche Planung von Marktplatzumbau und Neugestaltung der Boakenstiege „aus einem Guss möglich“.

Und wie sieht der Zeitplan aus? Mitte 2019 rechnet die Gemeinde mit dem Zuwendungsbescheid aus Münster. Anschließend erfolgt das Vergabeverfahren, das etwa drei Monate dauern wird. Zum Jahreswechsel 2019/2020 könnten die ersten Bagger am Marktplatz anrücken. Auch dieser Umbau wird nach Berechnungen von Scape 1,4 Millionen Euro kosten. Gerechnet wird mit einer Bauzeit von etwa sechs Monaten.

Anschließend wird die Boakenstiege in Angriff genommen. Es ist davon auszugehen, so Bürgermeister Jochen Paus, dass die 50 bis 60 Jahre alten Kanäle erneuert werden müssen. „Auch während der Bauzeit müssen die Geschäfte jederzeit erreichbar sein“, blickte Paus auf den Einzelhandel. In Kürze, so der Bürgermeister, stehen Gespräche mit den Kaufleuten zum Umbau des Marktplatzes und der Boakenstiege an.

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