Poetry Slam bei der „Nacht der Jugendkultur“
Eine Geschichte in sieben Minuten

Altenberge -

Bei der „Nacht der Jugendkultur“ begeisterten fünf Nachwuchs-Poetry-Slammer mit ihren selbst geschriebenen Texten. Spaßig, gefühlvoll, provokativ oder tiefsinnig erzählt, waren die Geschichten feinste Abendunterhaltung.

Freitag, 05.10.2018, 15:42 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 30.09.2018, 15:28 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 05.10.2018, 15:42 Uhr
Die „Nacht der Jugendkultur“ hatten Susanne Opp Scholzen (2.v.l.) und Franziska Mahlmann gemeinsam mit Jugendlichen organisiert. Andreas Weber (kl. Bild) übernahm die Moderation des Abends.
Die „Nacht der Jugendkultur“ hatten Susanne Opp Scholzen (2.v.l.) und Franziska Mahlmann gemeinsam mit Jugendlichen organisiert. Andreas Weber (kl. Bild) übernahm die Moderation des Abends. Foto: dk

Wer den Samstagabend in der Kulturwerkstatt verbracht hat, wurde köstlich unterhalten. Denn hier spielte sich im Rahmen der „Nachtfrequenz 18 – Nacht der Jugendkultur“ ein bisher einmaliges Projekt ab: „Poetry Slam“, trivial übersetzt „Poesie-Wettstreit“, wurde geboten.

Das hieß: Im Laufe des Abends traten nach Moderator und Autor Andreas Weber fünf weitere junge Menschen mit selbst geschriebenen Texten ans Mikro, um innerhalb einer Zeitspanne von sieben Minuten das Publikum zu begeistern.

Poetry Slam bei der „Nacht der Jugendkultur“

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  • Kleine Geschichten – spaßig, gefühlvoll, provokativ oder tiefsinnig erzählt – entwickelten sich bei der Nacht der Jugendkultur in Altenberge zu feinster Abendunterhaltung. Nach Moderator Andreas Weber traten fünf junge Menschen ans Mikrofon, um in sieben Minuten ihre selbst verfassten Texte vorzutragen. Foto: dk
  • Kleine Geschichten – spaßig, gefühlvoll, provokativ oder tiefsinnig erzählt – entwickelten sich bei der Nacht der Jugendkultur in Altenberge zu feinster Abendunterhaltung. Nach Moderator Andreas Weber traten fünf junge Menschen ans Mikrofon, um in sieben Minuten ihre selbst verfassten Texte vorzutragen. Foto: dk
  • Kleine Geschichten – spaßig, gefühlvoll, provokativ oder tiefsinnig erzählt – entwickelten sich bei der Nacht der Jugendkultur in Altenberge zu feinster Abendunterhaltung. Nach Moderator Andreas Weber traten fünf junge Menschen ans Mikrofon, um in sieben Minuten ihre selbst verfassten Texte vorzutragen. Foto: dk
  • Kleine Geschichten – spaßig, gefühlvoll, provokativ oder tiefsinnig erzählt – entwickelten sich bei der Nacht der Jugendkultur in Altenberge zu feinster Abendunterhaltung. Nach Moderator Andreas Weber traten fünf junge Menschen ans Mikrofon, um in sieben Minuten ihre selbst verfassten Texte vorzutragen. Foto: dk
  • Kleine Geschichten – spaßig, gefühlvoll, provokativ oder tiefsinnig erzählt – entwickelten sich bei der Nacht der Jugendkultur in Altenberge zu feinster Abendunterhaltung. Nach Moderator Andreas Weber traten fünf junge Menschen ans Mikrofon, um in sieben Minuten ihre selbst verfassten Texte vorzutragen. Foto: dk

Und das gelang. Nicht nur bei Susanne Opp Scholzen (Leiterin der Jugendkreativwerkstatt) oder Franziska Mahlmann (Kulturbeauftragte der Gemeinde). Nein, was da junge Literaten mit Namen wie „Johonny“ oder Max, Marianne oder Jette vortrugen, gewann schnell die Herzen aller. Die kleinen Geschichten – spaßig, gefühlvoll, provokativ oder tiefsinnig erzählt – entwickelten sich zu feinster Abendunterhaltung.

Das war auch nicht, was manch einer in Vorgesprächen argwöhnte, eine Vorstellung ähnlich Hape Kerkelings berüchtigtem Dichterauftritt mit „Hurrz“. Die in der Kulturwerkstatt gezeigte Performance bot eher den Eindruck kunstvollen Artikulierens.

Selbst skeptische Zuhörer schmunzelten alsbald über mutige junge „Nachwuchs-Schriftsteller“, denen möglicherweise bald Verlagshäuser erste Angebote machen. Die Poetry Slammer überzeugten etwa mit der köstlichen Geschichte über den Alltag von „Oma Hilde“ oder die mitleidskritische Selbstbetrachtung über „Ich bin ja schon 30. Ist das Leben vorbei?“

In Altenberge standen vielversprechende Newcomer und Liebhaber der deutschen Sprache vor einem Publikum, das mit immer mehr Beifall seine Begeisterung an den Poetry-Slam-Darstellungen auszudrücken verstand.

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