Auftritt des Blockflötenkreises
Herausforderung perfekt gemeistert

Altenberge -

Klassische Musik traf in der Friedenskirche auf die Moderne. Der Blockflötenkreis der Evangelischen Kirchengemeinde Nordwalde/Altenberge begrüßte einem anspruchsvollen Konzert.

Dienstag, 02.10.2018, 17:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 02.10.2018, 17:00 Uhr
Ein wirkungsvoll abgestimmtes Konzert präsentierte der Blockflötenkreis.
Ein wirkungsvoll abgestimmtes Konzert präsentierte der Blockflötenkreis. Foto: nix

Klassische Musik traf in der Friedenskirche auf die Moderne. Der Blockflötenkreis der Evangelischen Kirchengemeinde Nordwalde/Altenberge begrüßte zu einem anspruchsvollen Konzert, das den Bogen von Leopold Mozart bis zu Scott Joplin und Allan Rosenheck spannte. Das Konzert fand ein zahlreiches Publikum.

Auch die seltene Besetzung von Orgel und Saxofon verfehlte ihre Wirkung nicht. Humorvolle Aphorismen wie „im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten“ leiteten zu den Stücken über.

Beeindruckend war die sensibel arrangierte Klangvielfalt der Holzblasinstrumente von der Sopran- über die Alt- bis hin zur Bassblockflöte. Mit Aufzug, Elfentanz und Chaconne aus der Suite „The Fairy Queen“ eröffneten die Instrumentalisten den Spätnachmittag. Der englische Komponist Henry Purcell verwendete die Komödie „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare als Grundlage für die Oper „The Faire Queen“. Sätze daraus sind in einer Blockflötenbearbeitung erhalten, die das Ensemble zu Gehör brachte.

Mit den Quartettstücken Larghetto/Allegro/Andante nach Leopold Mozart, dem Vater des Genies Wolfgang Amadeus, präsentierte der Blockflötenkreis Kompositionen, die Eberhard Werdin auf der Grundlage von zwei Duetten für Hörner und Blockflöten einrichtete. Larghetto ist hier zu übersetzen mit „Etwas breit“, Allegro weist auf die heitere und schnelle Melodie hin. Ragtime-Gefühl erzeugte das berühmte, unzählige Male kopierte Stück „The Entertainer“. Der Schöpfer war in den 20er Jahren Scott Joplin, ein US-amerikanischer Komponist und Pianist.

Die Sätze „Prelude, Communion, Voluntary“ sind für ein Soloinstrument und Orgelbegleitung geschrieben. Sie stammen von dem Niederländer Jacob de Haan und haben einen religiösen Charakter. Die Ausführenden meisterten auch diese kompositorische Herausforderung eindrucksvoll.

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