Frauenchor „Meersken“ gab Konzert im Treckermuseum
Viele Ohrwürmer auf platt

Altenberge -

Im Treckermuseum wurde es am Sonntag eng, jeder Stuhl war besetzt. Auch wenn die zumeist älteren Besucher diesmal nicht gekommen waren, um liebevoll gepflegte alte Wesseler-Trecker oder historisch Feldgeräte zu bestaunen. Die Besucher waren erschienen, um die „De Mönsterlänner Meersken“ zu hören.

Donnerstag, 11.10.2018, 16:36 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 10.10.2018, 19:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 11.10.2018, 16:36 Uhr
Der Altenberger Frauenchor „De Mönsterlänner Meersken“ eroberte mit seinen plattdeutschen Ohrwürmern die Herzen der Zuhörer im voll besetzen Schlepper- und Gerätemuseum.
Der Altenberger Frauenchor „De Mönsterlänner Meersken“ eroberte mit seinen plattdeutschen Ohrwürmern die Herzen der Zuhörer im voll besetzen Schlepper- und Gerätemuseum. Foto: Dieter Klein

Im Treckermuseum wurde es am Sonntag eng, jeder Stuhl war besetzt. Auch wenn die zumeist älteren Besucher diesmal nicht gekommen waren, um liebevoll gepflegte alte Wesseler-Trecker oder historisch Feldgeräte zu bestaunen. Die Besucher waren erschienen, um die „De Mönsterlänner Meersken“ zu hören. Dieser Frauenchor, passt schon mit seinem Outfit ideal in die historische Kulisse des Museums.

„An laiwsten singt wi Leeder in mönsterlänner Platt för di un di un ju alle“ reicht gewöhnlich aus, um jeden Saal zu füllen. Erst recht im Kümper. Schon allein der Anmarsch der Holzschuh-Damen vom Haus ihrer singenden Mitschwester Marita Lütke-Uphues im Gänsemarsch zum Treckermuseum reichte aus, dass Autofahrer anhielten, um das ungewöhnliche Motiv abzulichten.

Angeführt von Mariele Albermann stellten sich die Sängerinnen gleich mit Heimatklängen vor: „In‘n Mönsterland dao gift‘n Chor.....! Plattdütske Präsenz hinter poppiger Beatle-Musik, geschickt und fröhlich eingebunden. Und so ging es auch weiter. Margret Bockholt moderierte den langen Reigen alter Lieder. Dazu wurde so manches Döhneken mit eingeflochten, was nicht nur für ein köstliches Konzert, sondern auch zur spontanen Heiterkeit führte.

Die Zuhörer jedenfalls begeisterten sich von Lied zu Lied. Und die stolzen Treckerfahrer und Museumsfreunde, die ihre urigen Stinker in Reih und Glied vor dem Museum geparkt hatten, merkten längst, dass die „Meersken“ zu ihnen und ihren Träumen passten, wie Glühkolben zum ollen Lanz. Wiederholung erwünscht.

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