180 Kita-Kinder werden an das Theater herangeführt
Der Feuerwehr-Elch faszinierte alle

Altenberge -

In den Altenberger Kindergärten war in der vergangenen Woche die Feuerwehr das große Thema. In zwei Vorstellungen schauten sich rund 180 Kinder aus allen zehn Einrichtungen das Stück „Finn, der Feuerwehr Elch“ vom Wodo-Puppenspiel aus Mühlheim an.

Freitag, 12.10.2018, 17:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 17:00 Uhr
Die Feuerwehr rückte mit Einsatzwagen und vier Feuerwehrmännern an. Die Kinder konnten alles in Augenschein nehmen, beobachtet vom Feuerwehr-Elch (kleines Bild).
Die Feuerwehr rückte mit Einsatzwagen und vier Feuerwehrmännern an. Die Kinder konnten alles in Augenschein nehmen, beobachtet vom Feuerwehr-Elch (kleines Bild). Foto: nn

Das Tourneetheater der Puppenspieler Dorothee und Wolfgang Wellfonder war zum zweiten Mal in Altenberge zu Gast und zeigte in diesem Jahr die Geschichte des kleinen Elchs, der gern Feuerwehrmann werden wollte, frei nach dem gleichnamigen Buch der Illustratorin Sharon Rentta, hieß es in der Pressemitteilung der Gemeinde.

Die handgefertigten Marionetten brachten die Kinder sehr oft zum Lachen und beim Wodo-eigenen Feuerwehr-Elchsong wurde der Refrain schnell einwandfrei von den kleinen Theaterbesuchern mitgesungen, wenn die Feuerwehr mal wieder „flotti galoppi“ zum Einsatzort eilte.

Als besonderen Höhepunkt des Theatertages durften sich die Kinder zwischen den beiden Vorführungen über ein echtes Feuerwehrauto freuen. Die freiwillige Feuerwehr Altenberge rückte mit Auto und vier Feuerwehrmännern in Montur auf dem hinteren Borndalschulhof an, so dass die vier- bis fünfjährigen Jungen und Mädchen alles genau anschauen und auch mal das Innere des Wagens begutachten konnten.

Der Einstieg des Fahrzeugs wurde allerdings schnell als nicht kita-tauglich befunden, so dass die hilfsbereiten Feuerwehrmänner bei ihrem Einsatz sogar richtig ins Schwitzen kamen. Fast alle Kinder wollten schließlich gern hineingehoben werden und mindestens die Hälfte von ihnen brauchte auch beim Ausstieg Hilfe.

Da hatte schnell auch der Größte der Steppkes begriffen, dass man für den Einstieg in die Kinderfeuerwehr noch ein bisschen wachsen muss. „Mit acht Jahren kann die Ausbildung zum Feuerwehrkind dann starten“, ermutigten die Blauröcke die Kinder, es dann noch einmal zu probieren. Der ein oder andere versprach, dann wieder nachzufragen.

Zwei Mal im Jahr laden die Kitas gemeinsam ein, um alle ihre Kindergartenkinder zwischen vier und sechs Jahren frühzeitig an Theater- und Kulturerfahrungen heranzuführen. Dabei entwickelt sich oft eine dauerhafte Akzeptanz für Theaterspiel so die Erfahrungen.

„Finn, der Feuerwehr-Elch“ war die 14. Veranstaltung der Kita-Kooperation. Damit die Kosten pro Kind erschwinglich blieben, wurde die Veranstaltung durch Mittel aus dem Kulturfonds bezuschusst.

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