Kita St. Nikolaus feiert 40-jähriges Bestehen
Kompetenzen weiter ausbauen

Altenberge -

Gleich zwei Anlässe können sie im Kindergarten St. Nikolaus feiern: Das Gebäude feiert sein 40-jähriges Bestehen und seit zehn Jahren ist die Einrichtung anerkannter Bewegungskindergarten. Deshalb kamen Eltern, Kinder und Erzieherinnen zu einer Feier im Kindergarten zusammen.

Sonntag, 14.10.2018, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 14.10.2018, 18:00 Uhr
Die Fachkräfte (v.l.) Irene Schindler, Marianne Kersting und Christiane Wissing präsentieren mit Kindern die vom KSB überreichte neue Fußmatte. Sackhüpfen war Teil der Kinder-Olympiade.
Die Fachkräfte (v.l.) Irene Schindler, Marianne Kersting und Christiane Wissing präsentieren mit Kindern die vom KSB überreichte neue Fußmatte. Sackhüpfen war Teil der Kinder-Olympiade. Foto: Rainer Nix

Generationen von Kindern wurden mittlerweile im Kindergarten St. Nikolaus betreut, der am Samstag an der Straße „Zum Gründchen“ sein 40-jähriges Bestehen feierte. Auf dem Programm standen zunächst ein Gottesdienst mit Pfarrer Heinz Erdbürger, danach jede Menge Spiel und Spaß für die Mädchen und Jungen sowie Kulinarisches für die Eltern.

Letztere hatten Kuchen gebacken. Angeboten wurden darüber hinaus belegte Brötchen, Datteln im Speckmantel und anderes, was sich die Gäste gut schmecken ließen. Elsbeth Deitmar-Bartsch , Gründungsleiterin von St. Nikolaus, die ihr Amt von 1978 bis 1994 ausübte, besuchte ihre ehemalige Wirkungsstätte. „Das hier war ein Ersatzbau für den Kindergarten an der Teichstraße, der eigentlich geschlossen werden sollte“, erinnert sie sich. Doch der Bedarf war so groß, dass die Kita an der Teichstraße wiedereröffnet wurde und heute als St.-Lamberti-Kindergarten ein Begriff ist.

Ob Deitmar-Bartsch jetzt noch eine Kita leiten möchte? „Ich habe meinen Beruf gern ausgeübt“, sagt sie, „doch die ganze Büroarbeit, die mittlerweile erforderlich ist, würde ich nicht gern machen müssen.“ Was ansonsten anders ist als vor vier Jahrzehnten, kann sie eigentlich gar nicht so recht beschreiben. „Das Kindergartenleben war eben anders geprägt, allein schon durch die Feste und Feiern mit den Eltern“, sagt die einstige Chefin der Einrichtung. Nach Deitmar-Bartsch war Maria Kißler langjährige Leiterin. Engagiert brachte sie unter anderem den Kindergarten auf den Weg zum Familienzentrum.

„Heute betreuen wir hier 50 Kinder“, sagt Maria Schneider , Verbundleiterin der katholischen Kindergärten in der Gemeinde St. Johannes Baptist. „Genau genommen“, so betont sie, „feiern wir zwei Anlässe.“ Das St.-Nikolaus-Gebäude ist 40 Jahre alt und seit zehn Jahren ist die Einrichtung anerkannter Bewegungskindergarten. Aus diesem Grund überreichte der Kreissportbund der Einrichtung bereits im Vorfeld der Feier eine Fußmatte mit Aufschrift. Ebenfalls über den Zeitraum von einem Jahrzehnt ist der Kindergarten bereits Familienzentrum. „Wir wollen unsere Kompetenzen weiter ausbauen“, so Schneider, „und befinden uns schon mitten im Prozess der Weiterentwicklung.“ Zwölf Mitarbeiterinnen wachen zurzeit über das Wohl der Kinder.

Während der Feier am Samstag gab es draußen eine kleine „Olympiade“ für die Kinder mit den Disziplinen Sackhüpfen, Eierlaufen und Dosenwerfen. Der Zauberer „Herr Sundermeier“ hatte Magie im Gepäck. Die Igel-, Eichhörnchen- und Mini-Mäuse-Gruppen sind gut zufrieden und hoffen, dass jetzt bald eine neue Kindergartenleitung gefunden wird. „Wir sind auf einem guten Weg und haben die Stellenausschreibung bereits in der Presse veröffentlicht“, sagt die Verbundleiterin. Es gibt auch schon Bewerbungen.

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