Seniorenbeirat feiert im November 20-jähriges Bestehen
Engagement ist ungebrochen

Altenberge -

Der Seniorenbeirat der Gemeinde Altenberge feiert am 16. November (Sonntag) sein 20-jähriges Bestehen mit einem Festakt im Saal Bornemann. „Darauf können wir Stolz sein, denn wir haben in den beiden Jahrzehnten doch einiges erreicht, nicht nur für unsere älteren Mitbürger, sondern auch zum Wohl der gesamte Gemeinde“, freuen sich die Vorsitzende Gaby Schnell und das noch einzige lebende Gründungsmitglied, Margret Reifig, auf diesen runden Geburtstag.

Mittwoch, 17.10.2018, 17:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.10.2018, 17:00 Uhr
Gaby Schnell ist seit 2003 Vorsitzende des Seniorenbeirates und seit 2009 auch Vorsitzende der Landesvertretung NRW. Immer noch dabei Gründungsmitglied Margret Reifig (kleines Bild).
Gaby Schnell ist seit 2003 Vorsitzende des Seniorenbeirates und seit 2009 auch Vorsitzende der Landesvertretung NRW. Immer noch dabei Gründungsmitglied Margret Reifig (kleines Bild). Foto: Detlef Held

Gefeiert werden soll das mit den Mitgliedern und mit allen Freunden der Interessenvertretung sowie prominenten Gästen. Als Festredner kommt der Minister für Arbeit, Gesundheit, Soziales in NRW, Karl-Josef Laumann. „Was er uns sagen will, hat er mir noch nicht verraten“, sagt Gaby Schnell . „Ich weiß aber, dass er unsere Arbeit auf kommunaler und auf Landesebene sehr schätzt und immer unterstützt“.

An die Anfänge der Interessenvertretung im November 1998 erinnert sich die 88-jährige Margret Reifig noch wie heute. Initiiert hat das Heinz Imhäuser, ehemaliger Rektor der Johannes-Grundschule, der einige Altenberger überzeugt hatte, dass ein Seniorenbeirat eine zwingende Notwendigkeit ist, um als Sprachrohr für Belange der Senioren in der Politik und in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Und das immer unter der Prämisse, ehrenamtlich, parteipolitisch unabhängig und konfessionell neutral zu sein.

Ein erster Erfolg war die Einrichtung von öffentlichen Toiletten im Ort, vor allem aber am Friedhof. Das war früher nicht so selbstverständlich wie heute, erinnert sich Gaby Schnell, die damals noch nicht Mitglied sein konnte, denn das Mindestalter war auf 58 Jahre festgesetzt.

Dennoch mischte sie von Anfang an mit, und erledigte alle anfallenden schriftlichen Arbeiten, erinnert sie sich an die Überzeugungskraft von Heinz Imhäuser.

Schon bei den Toiletten war es anfangs schwer genug, denn das kostete ja Geld.

Weiterer Schwerpunkte waren, Anlaufstellen und Zusammenkünfte für Senioren zu etablieren, um einerseits soziale Kontakte zu ermöglichen, Rat und Hilfestellung zu geben oder auch nur den Alltag für Alleinsehende ältere Mitbürger abwechslungsreich zu gestalten.

Gegründet wurden Zusammenkünfte zum Klönen, Sport zu treiben, gemeinsam zu singen oder zu wandern. Sie bestehen heute alle noch, ein Beweis, dass wir die richtigen sozialen Themen hatten und haben, erklärt Gaby Schnell. Stolz ist man auf den wöchentlich fahrenden Einkaufsbus.

Doch der Beirat mischt sich auch in die Tagespolitik ein und hat einen ständigen Sitz im Ausschuss Schule, Soziales, Sport und Kultur und ist zudem im Bau- und Planungsausschuss vertreten.

Unser Teilhabepaket kommt allen Altenbergern Bürgern zugute, ist die Vorsitzende überzeugt, denn auch viele Jüngere suchen Rat und Hilfe beim Beirat. „Das ist Ansporn für uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Gaby Schnell.

Wer Interesse hat, im Seniorenbeirat mitzumachen, kann sich jederzeit an Gaby Schnell, Telefon 0 25 05/26 12, wenden. Es gibt auch die Möglichkeit, bei den vierteljährlichen Sitzungen des Beirats vorbeizuschauen.

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