„Eises Kälte“ wird erstmals am 17. November gezeigt
Roter Teppich zur Premiere

Altenberge -

Die ersten beiden Termine sind bereits komplett ausverkauft: Am 17. November feiert der Film „Eises Kälte“ unter der Regie von Roland Busch in der Gooiker Halle Premiere. 800 Zuschauer finden in der zum Kino umfunktionierten Mehrzweckhalle Platz. Ab dem 6. Dezember ist der Film nach dem gleichnamigen Roman von Klaus Kormann dann im Burgsteinfurter Kino zu sehen.

Freitag, 26.10.2018, 14:54 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 25.10.2018, 19:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 26.10.2018, 14:54 Uhr
So sah Altenberge in den Jahren 1882/1883 aus. Gefilmt wurde auch in einer Wohnung mit entsprechendem Mobiliar.
So sah Altenberge in den Jahren 1882/1883 aus. Gefilmt wurde auch in einer Wohnung mit entsprechendem Mobiliar. Foto: Busch

Die Spannung steigt: Am 17. November (Samstag) feiert der Film „Eises Kälte“ Premiere in der Gooiker Halle. Rund 800 Zuschauer finden in der dann zum Kinosaal umfunktionierten Mehrzweckhalle Platz. „Vielleicht gibt es an der Abendkasse noch Restkarten“, macht Regisseur Roland Busch ein ganz wenig Hoffnung, bei der Erstausstrahlung dabei zu sein. Auch einen Tag später, am 18. November (Sonntag), sind alle Karten verkauft. Interessierte können lediglich auf zurückgegebene Karten hoffen.

Roter Teppich für „Eises Kälte“

1/6
  • Der Film „Eises Kälte“ spielt in den Jahren 1882/1883. Er feiert am 17. November Premiere. Foto: Veranstalter
  • Der Film „Eises Kälte“ spielt in den Jahren 1882/1883. Er feiert am 17. November Premiere. Foto: Veranstalter
  • Der Film „Eises Kälte“ spielt in den Jahren 1882/1883. Er feiert am 17. November Premiere. Foto: Veranstalter
  • Der Film „Eises Kälte“ spielt in den Jahren 1882/1883. Er feiert am 17. November Premiere. Foto: Veranstalter
  • Der Film „Eises Kälte“ spielt in den Jahren 1882/1883. Er feiert am 17. November Premiere. Foto: Busch
  • Der Film „Eises Kälte“ spielt in den Jahren 1882/1883. Er feiert am 17. November Premiere. Foto: Busch

Seit rund einem Monat ist der 90-minütige Mysterythriller aus dem Münsterland fertig. Der Film basiert auf einem Roman von Klaus Kormann , der ebenfalls wie Roland Busch in Nordwalde lebt. Spielort ist im Wesentlichen der Eiskeller, in dem eine Leiche gefunden wird. „Und dann nimmt die junge Kriminalkommissarin Karen Leymann ihre Arbeit auf“, erzählt Roland Busch. Das Besondere: Die Leiche ist etwa 140 Jahre alt und blutet noch. Busch: „Die Kommissarin will den Mord natürlich aufklären.“

Der Film spielt in den Jahren 1882/1883 und ist „sehr nah am damaligen Geschehen dran“, sagt Regisseur Busch. In dieser Zeit wurde beispielsweise der Kirchturm neu gebaut und als Geistlicher war Pastor Schlarmann im Amt.

Vor rund drei Jahren sprach Klaus Kormann Roland Busch an, ob er aus seinem Roman „Eises Kälte“ einen Film machen könne. „Ich habe mich dann einfach auf das Abenteuer eingelassen“, sagt Roland Busch, der hauptberuflich seit fünf Jahren als Tenor in der A-cappella-Gruppe 6-Zylinder singt und als Theaterpädagoge arbeitet. Apropos Abenteuer: Gerade einmal 25 000 Euro hatte Roland Busch zur Verfügung. Nicht viel, um einen Film mit Qualität abzuliefern. Gerne hätte Busch für einige Rollen Profis verpflichtet, doch das saß mit Blick ins Portemonnaie nicht drin. Trotzdem ist der Regisseur mit dem Resultat zufrieden. Rund die Hälfte der Aufnahmen wurden direkt in Altenberge gedreht. Der Rest außerhalb – unter anderem in Jever. „In einem Brauerei-Museum hatten wir eine herrliche Kulisse“, freute sich Busch über den Ausflug in den Norden. Insgesamt waren rund 200 Akteure an dem Projekt beteiligt. „Die Ehrenamtlichen unter einen Hut zu bekommen“, blickt Busch zurück, „das war nicht immer ganz einfach.“ Das Drehbuch schrieb Klaus Uhlenbrock und für die Filmmusik war der Altenberger André Fischer zuständig.

Die Hauptdrehtage waren von Oktober 2016 bis April 2017. Dann ging es für Roland Busch an den Computer, um das Filmmaterial zu schneiden. Das Ergebnis ist nicht nur am 17. November (Beginn 19.30 Uhr, Einlass 18.30 Uhr) und am 18. November (Beginn 18.30 Uhr, Einlass 17.30 Uhr) zu sehen. Ab dem 6. Dezember (Donnerstag) wird „Eises Kälte“ im Burgsteinfurter Kino zu sehen sein. Anschließend wird der Streifen auch auf Festivals gezeigt, so Busch.

Zurück zur Premiere: Der Vorraum der Gooiker Halle soll schon Kino-Atmosphäre versprühen. Pappaufsteller und ein roter Teppich sollen nicht fehlen. Der Film wird auf einer 10 mal 5 Meter großen Leinwand gezeigt. Wer, wie im „richtigen Kino“, vorab einen Image-Film zeigen möchte, kann sich noch bei Roland Busch (Telefon 0 25 73/12 54) melden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6144762?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F167%2F
Tränen fließen schon vor der Trauung
Groß war die Freude bei (v.l.) Dorothee Ostermann, dass sie an der Trauung von Catarina Merz und Sohn Nils Hölting teilnehmen konnte. Ermöglicht haben das der Wünschewagen des ASB und die Helfer (v.r.) Franziska Burlage, Marlies Kogge und Christian Zimpel.
Nachrichten-Ticker