Vortrag mit Mechthild Schroeter-Rupieper
Die verdrängte Trauer

Altenberge -

Der Hospizkreis lädt am Dienstag (13. November) zu einem Vortrag über die Schwierigkeiten, die durch Verdrängung von Trauer entstehen, ein.

Donnerstag, 08.11.2018, 16:24 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.11.2018, 16:24 Uhr
Auf Einladung des Hospizkreises referiert Mechthild Schroeter-Rupieper.
Auf Einladung des Hospizkreises referiert Mechthild Schroeter-Rupieper. Foto: Veranstalter

Der Hospizkreis Altenberge lädt am kommenden Dienstag (13. November) zu einem Vortrag über die Schwierigkeiten, die durch Verdrängung von Trauer entstehen, ein. Beginn ist um 20 Uhr im Bürgerhaus.

Referieren wird Mechthild Schroeter-Rupieper, Gründerin der Familientrauerarbeit in Deutschland, Familientrauerbegleiterin, Fortbildungsreferentin und Autorin.

Die gelernte Erzieherin wurde bei ihrer Arbeit konfrontiert mit den Schwierigkeiten von Familien im Umgang mit Scheidung, Tod und Trauer. Während der Schmerz nach dem Tod eines Menschen anerkannt ist, bleibt der nach einer Scheidung oder Trennung von Eltern oder Paaren häufig unsichtbar, wird wenig gezeigt und äußert sich in Krankheitsbildern. Aus solchen Beobachtungen und umfangreichem Theoriestudium hat Mechthild Schroeter-Rupieper ein Fortbildungsangebot für den Umgang mit Verlusterfahrungen entwickelt, das bundesweit angefragt wird, heißt es in der Ankündigung des Hospizkreises.

Heute arbeitet Schroeter-Rupieper im eigenen Institut für Familientrauerbegleitung in Gelsenkirchen, betreut Familien bei ihrer Verlusterfahrung und bildet Kollegen aus. Seit 2015 unterstützt sie mit ihrem Team in Haltern am See die Trauerarbeit von Geschwistern und Freunden im Zusammenhang mit dem Unglück des Germanwings-Flugs 9525.

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