„Tödliche Rollenspiele“
Helga Streffing macht es spannend

Altenberge -

Helga Streffing hat es spannend gemacht bei der Lesung aus ihrem neuesten Münsterlandkrimi „Tödliche Rollenspiele“. Immer an der spannendsten Stelle stoppte sie und ließ die Zuhörer in der Buchhandlung Janning im Unklaren, wie es wohl weiter geht mit der Geschichte am Berufskolleg Dorenkamp in Rheine.

Dienstag, 13.11.2018, 15:55 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.11.2018, 17:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 13.11.2018, 15:55 Uhr
In der Buchhandlung Janning war Helga Streffing zu Gast und las aus ihrem neuesten Krimi „Tödliche Rollenspiele“ vor.
In der Buchhandlung Janning war Helga Streffing zu Gast und las aus ihrem neuesten Krimi „Tödliche Rollenspiele“ vor. Foto: ter

Ein Cliffhanger nach dem anderen. Helga Streffing hat es spannend gemacht bei der Lesung aus ihrem neuesten Münsterlandkrimi „Tödliche Rollenspiele“. Immer an der spannendsten Stelle stoppte sie und ließ die Zuhörer in der Buchhandlung Janning am Mittwochabend im Unklaren, wie es wohl weiter geht mit der Geschichte am Berufskolleg Dorenkamp in Rheine.

Zum dritten Mal las Streffing in Altenberge. Es war der sechste Krimi um Schulpsychologin und Seelsorgerin Hannah Schmielink und ihren Ehemann Jan, Kriminalkommissar in Münster.

Bei diesem Krimi wird es nicht leicht, einen klaren Abgrenzungsstrich zwischen der Protagonistin im Buch und der Autorin zu ziehen. Immerhin unterrichtet Streffing als Lehrerin am Berufskolleg Rheine, das allerdings nicht am Dorenkamp liegt. Dort gibt es nur ein „normales“ Schulzentrum.

Immerhin hat es im realen Leben des Rheinenser Berufskollegs wohl noch keinen so seltsamen Fall wie im Krimi gegeben. Eine angeblich pflegeleichte Klasse macht eine Fahrt nach Harlingen in den Niederlanden, um von dort auf einem größeren Segelboot über die Nordsee zu schippern. Wieder angelandet fällt auf, dass ein Mädchen fehlt, das später tot bei einer Insel gefunden wird.

Hannah Schmielink ist als Seelsorgerin in der Klasse und versucht gleichzeitig ein wenig, ihrem Mann bei der Aufklärung des Falles zu helfen. Was folgt ist eine Geiselnahme der gesamten Klasse und von Schmielink durch die Freundin der toten Maybrit. Da hat die Seelsorgerin bereits herausgefunden, dass Mobbing unter den Schülern verbreitet war. Mit einem Trick versucht Schmielink, ihren Mann per Telefon zu informieren, dass er Hilfe schicken soll.

Und als alle Zuhörer wissen wollen, ob das auch gelingt, springt Streffing zur nächsten Stelle.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6175737?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F167%2F
Zwei Tote nach Angriff in Straßburg
Sicherheitskräfte haben den Straßburger Weihnachtsmarkt nach dem Angriff abgeriegelt.
Nachrichten-Ticker