Unternehmertag stieß auf große Resonanz
„Wirtschaft braucht Zuwanderung“

Altenberge/Nordwalde -

Sehr gut besucht war der Unternehmertag der Volksbank Greven, der zum fünften Mal für die Niederlassungen Nordwalde und Altenberge durchgeführt wurde. Gastgeber war die Firma Jüke im Gewerbegebiet Ost in Altenberge. Rund 180 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt.

Montag, 12.11.2018, 15:04 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 11.11.2018, 18:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 12.11.2018, 15:04 Uhr
Nahmen am Unternehmertag teil (v.l.): Jochen Paus (Bürgermeister), Martin Hovestadt und Heinrich Jürgens (Geschäftsführung Jüke Systemtechnik), René Borbonus (Referent) sowie Dietmar Dertwinkel und Andreas Hartmann (Vorstand Volksbank Greven).
Nahmen am Unternehmertag teil (v.l.): Jochen Paus (Bürgermeister), Martin Hovestadt und Heinrich Jürgens (Geschäftsführung Jüke Systemtechnik), René Borbonus (Referent) sowie Dietmar Dertwinkel und Andreas Hartmann (Vorstand Volksbank Greven). Foto: nix

Volle Auftragsbücher, ordentliche Gewinne und ein Europa im Frieden kennzeichnen die gegenwärtige Situation. „Eigentlich geht es uns gut“, sagte Volksbank-Vorstand Dietmar Dertwinkel am Freitagabend beim fünften gemeinsamen Unternehmertag Altenberge und Nordwalde. Gastgeber war die Jüke Systemtechnik GmbH im Gewerbegebiet an der Oststraße in Altenberge. Mit 180 Teilnehmern war die Veranstaltung der Volksbank Greven sehr gut besucht.

Dertwinkel mahnte, sich nicht zurückzulehnen und einfach nur zu genießen. „Es gibt gravierende Probleme“, sagte das Vorstandsmitglied und betonte: „Unsere Wirtschaft braucht Zuwanderung.“ Auf der Liste der 100 weltgrößten Unternehmen seien ab Platz 56 nur vier deutsche Firmen verzeichnet. Die Breitbandverbindung in Rumänien sei besser aufgestellt als in Deutschland, es gebe also Einiges zu tun: „Das industrielle Zeitalter ist zu Ende, wir sind im digitalen angekommen.“

Jüke-Firmengründer Heinrich Jürgens, der sich die Geschäftsführung mit Martin Hovestadt teilt, präsentierte das Unternehmen als erfahrenen Dienstleister in der Medizin-, Labor- und Analysentechnik. Vor der Betriebsbesichtigung nahmen die im Gewerbegebiet ansässigen Firmen Hewi Lagerpark, Integrion und Raiffeisen die Gelegenheit wahr, sich in einem dreiminütigen Speed-Presenting darzustellen.

Klarheit in der Kommunikation forderte Gastredner René Borbonus in seinem Vortrag „Wissen, was zählt und darüber reden“. „Bevor wir in ein Gespräch gehen, brauchen wir innere Klarheit“, sagte der Spezialist für berufliche Kommunikation, Präsentation und Rhetorik. Zur erfolgreichen Gesprächsführung gehören Transparenz, Vollständigkeit und Verlässlichkeit. Feinde der Klarheit seien unter anderem Pauschalisierungen und Beschönigungen. „Wenn Sie Menschen überzeugen wollen, geben Sie erst den Grund dafür an und dann das Ziel“, so der Experte in seine Rede weiter. Manchmal sei Klarheit auch eine Sache der Reihenfolge. „Es ist wichtig, über Kommunikation nachzudenken“, betonte der Geisteswissenschaftler am Ende seines Vortrags. „Wir machen das viel zu selten.“

Mit einem Dreiminuten-Vortrag unterstützte der Mittelstand-Münsterland-Vertreter Dr. M. A. Peschke den Netzwerkgedanken, der dieser Veranstaltungsreihe zugrunde liegt.

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