Kulturwerkstatt zieht Bilanz
Kleinkunst und noch viel mehr

Altenberge -

Mit zahlreichen Angeboten sorgt die Kulturwerkstatt und die Jugendkreativwerkstatt seit vielen Jahren für Abwechslung im kulturellen Leben von Altenberge. Nun zogen die Verantwortlichen Bilanz.

Mittwoch, 21.11.2018, 19:00 Uhr aktualisiert: 22.11.2018, 11:56 Uhr
Blickten auf die umfangreichen Aktivitäten der Kulturwerkstatt und der Jugendkreativwerkstatt (v.l.): Dr. Lutz Wetzlar, Susanne Opp Scholzen und Norbert Fritz.
Blickten auf die umfangreichen Aktivitäten der Kulturwerkstatt und der Jugendkreativwerkstatt (v.l.): Dr. Lutz Wetzlar, Susanne Opp Scholzen und Norbert Fritz. Foto: mas

Es ist gerade einmal sechs Wochen her, da interviewte Dietrich Schulze-Marmeling den Fernsehjournalisten Olaf Sundermeyer, der bundesweit als anerkannter Experte in Sachen Rechtsextremismus gilt. Und vor eineinhalb Wochen präsentierte Sabine Domogala ihr Comedy-Programm „Hilfe ist unterwegs“. So unterschiedlich die Veranstaltungen auch waren – sie fanden beide auf der Kleinkunstbühne in der Kulturwerkstatt statt. „Wir bieten bewusst ein ganz breites Programm an“, sagte Dr. Lutz Wetzlar in der jüngsten Sitzung des Schul-, Sozial-, Sport- und Kulturausschusses, als er zusammen mit Susanne Opp Scholzen (Leiterin Jugendkreativwerkstatt) und Norbert Fritz Bilanz zog.

Der Erfolg, so Wetzlar, habe mehrere Gründe: Neben dem breiten Programm gehören unter anderem das „hohe Qualitätsniveau“, das große ehrenamtliche Engagement und die Kooperation mit allen Vereinen aus Altenberge sowie weiterer aus der Umgebung dazu. Zudem sei die Kulturwerkstatt, die in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen feierte, „Bindeglied für die unterschiedlichsten Aktivitäten“, so Lutz Wetzlar. Umsetzbar seien die Veranstaltungen auch deshalb, weil die Arbeit finanziell von vielen Seiten unterstützt wird. Zuschüsse gibt es sowohl von der Kommune als auch vom Land. Hinzu kommen private Sponsoren.

Studenten des Instituts für Geografie an der Uni Münster haben sich bereits mit der Kulturwerkstatt beschäftigt, erläuterte Wetzlar. Das Fazit: „Ein kleiner Verein mit großer Wirkung.“ Dass das so bleibt, dafür möchte das Vorstandstrio auch in Zukunft sorgen. Kleinere Investitionen sind geplant. Dazu gehört unter anderem eine verbesserte Bühnentechnik.

Lutz Wetzlar schaute auch auf die demografische Entwicklung in Altenberge: „Ziel der Gemeinde sollte es sein, dauerhaft junge Familien an Altenberge zu binden.“ Neben einer guten Baulandpolitik und einer guten Infrastruktur müssten die weichen Standortfaktoren gepflegt werden – also die Bereiche Freizeit, Erholung und Kultur. Gerade diese Bereiche seien wichtig, um in Konkurrenz mit anderen Kommunen bestehen zu können. „Um diese Angebote kämpfen wir“, betonte Lutz Wetzlar. Die Kulturwerkstatt wolle dazu einen „entscheidenden Beitrag leisten“.

Im kommenden Jahr, dem „Bauhaus-Jahr“, sind zahlreiche Kooperationen geplant, kündigte das Vorstandsmitglied Wetzlar an. Unter anderem mit dem Heinrich-Neuy-Bauhaus-Museum in Borghorst und dem Kloster Bentlage in Rheine.

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