Jahreshauptversammlung der Landfrauen
Für alle Themen des Lebens zuständig

Nordwalde -

21 neue Mitglieder begrüßten die Landfrauen bei ihrer Jahreshauptversammlung, bei der Pfarrer Udo Diepenbrock mit seiner Adventsgeschichte für Schmunzeln sorgte und Susanne Jürgensmeier-Lotz erläuterte, warum Landfrauen ein bisschen wie Schafe sind.

Sonntag, 02.12.2018, 17:56 Uhr aktualisiert: 03.12.2018, 18:00 Uhr
Die Landfrauen begrüßten ihre neuen Mitglieder mit kleinen Geschenken. Susanne Jürgensmeier-Lotz (kl. Bild) sprach ein Grußwort.
Die Landfrauen begrüßten ihre neuen Mitglieder mit kleinen Geschenken. Susanne Jürgensmeier-Lotz (kl. Bild) sprach ein Grußwort. Foto: ter

Landfrauen sind ein bisschen wie Schafe. Diesen Eindruck im positiven Sinne jedenfalls erweckte die Geschäftsführerin des Kreisverbandes Münster, Susanne Jürgensmeier-Lotz, mit ihrem Grußwort zur Mitgliederversammlung am Samstag im St.-Augustinus-Altenzentrum. Sie erläuterte auch, warum sie diesen Vergleich zog: „Je mehr Schafe zusammen sind, um so leichter schafft man es, sie etwa über eine Brücke gehen zu lassen“, berichtete sie von der Erfahrung eines Schäfers. Sobald die Herde den vorderen Anführern vertraut, laufen alle mit. Und dann halte sie keiner mehr auf. „Zusammen sind wir stark“, sagte Jürgensmeier-Lotz.

Sie freute sich daher auch über die 21 neuen Mitglieder, die die Nordwalder Landfrauen begrüßen konnten. Warum werde man Mitglied bei den Landfrauen, fragte Jürgensmeier-Lotz. Und hatte eine Antwort parat: Weil die Landfrauen eigentlich für alle Themen des Lebens zuständig seien. So habe letztens eine frisch nach Burgsteinfurt gezogene Frau angerufen und gefragt, wo sie wohl bei einem landwirtschaftlichen Betrieb ihr Hamsterstreu entsorgen könne.

Für reichlich Spaß sorgte Pfarrer Udo Diepenbrock mit seiner Adventsgeschichte. Darin spielte ein antiker, vom Vater auf Vordermann gebrachter, drehbarer Weihnachtsbaumständer eine tragende Rolle. Der Oma zu Ehren wird das Teil mit geschmücktem Baum aufgestellt und in Bewegung gesetzt. Zuerst geht alles gut und die Oma ist verzückt. Dann aber dreht der Baumständer völlig durch, die Weihnachtskugeln, Lametta und was sonst noch am Baum hängt, fliegt quer durch das Zimmer und die Oma im Ohrensessel kriegt alles ab. Pfarrer Diepenbrock bekam für dieses vergnügliche Intermezzo reichlich Applaus von den Landfrauen.

Vor dem Kuchenbuffet sprach Bürgermeisterin Sonja Schemmann noch von den positiven Haushaltszahlen, die sich immer gegen Ende eines Jahres ergeben. „Geplant öfter schon mit einem großen Minus und am Ende ergab sich dann doch ein Plus im Haushalt“, erläuterte sie. Schemmann betonte wie wichtig es sei, für Industrie und Gewerbe weitere Ansiedlungsflächen zu schaffen. „Zwischen Friedhof und Umgehungsstraße wird ein Gewerbegebiet entstehen“, stellte sie fest. Dann kündigte sie noch einen baldigen Beschluss über die Firma an, die im Außenbereich Breitbandanschlüsse bauen werde. Das wurde von vielen Landfrauen mit Begeisterung aufgenommen.

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