Neujahrsempfang mit Ehrungen
Stützen der Gemeinde

Altenberge -

Die Trainerinnen der Tanzgarden von St. Johannes wurden während des Neujahrsempfangs für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt. Bürgermeister Jochen Paus lobte den unermüdlichen Einsatz der jungen Frauen. Außerdem wurden 51 Frauen und Männer ausgezeichnet, die am Wiederaufbau von Stenings Scheune beteiligt waren. Auch Friedhelm Greiwe wurde für seine Verdienste um die KLJB-Laienspielschar geehrt.

Montag, 14.01.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 15.01.2019, 15:53 Uhr
52 Altenberger wurden für ihren Einsatz beim Wiederaufbau von Stenings Scheune geehrt. Friedhelm Greiwe (vorne r.) wurde zudem für seine Verdienste in der Laienspielschar ausgezeichnet Für die musikalische Gestaltung sorgte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr.
52 Altenberger wurden für ihren Einsatz beim Wiederaufbau von Stenings Scheune geehrt. Friedhelm Greiwe (vorne r.) wurde zudem für seine Verdienste in der Laienspielschar ausgezeichnet Für die musikalische Gestaltung sorgte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr. Foto: mas

Der Saal Bornemann platzte mal wieder aus allen Nähten: Das kommt öfter vor – doch wenn der Bürgermeister zum Neujahrsempfang lädt, knubbelt es sich noch mehr. Und das aus gutem Grund: Alljährlich nutzt Jochen Paus am Anfang eines Jahres die Gelegenheit, wichtige Stützen der Gemeinde zu ehren. „Die ehrenamtlich tätigen Menschen sind das Beste, was unserer Gemeinde passieren kann“, sagte Bürgermeister Paus wörtlich. Und dazu gehören auch die 16 Trainerinnen der Tanzgarden der KG St. Johannes, die derzeit etwa 100 Mädchen betreuen.

Ehrenamtliche geehrt

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  • Während des Neujahrsempfang wurden zahlreiche Ehrenamtliche geehrt. Foto: mas
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  • Während des Neujahrsempfang wurden zahlreiche Ehrenamtliche geehrt. Foto: mas
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  • Während des Neujahrsempfang wurden zahlreiche Ehrenamtliche geehrt. Foto: mas
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Die Tanzgarden wurden 1986 unter Leitung von Renate Struck gegründet und haben sich kontinuierlich weiterentwickelt. Alle Trainerinnen haben den Trainerschein des Bundes Deutscher Karneval, einige sogar die Trainer-C-Lizenz des Deutschen Sportbundes. Mindestens vier Stunden wird pro Woche trainiert, erzählte Jochen Paus.

Nicht minder groß fiel der Applaus für die Frauen und Männer aus, die ehrenamtlich am Aufbau von Stenings Scheune (2015 bis 2018) beteiligt waren. 51 Personen rief Jochen Paus auf die Bühne, die auch dafür verantwortlich sind, dass das Mammutprojekt im vergangenen Jahr verwirklicht werden konnte. „Sie haben 9000 Stunden unentgeltlich zum Wohle der Allgemeinheit geleistet“, rechnete Paus zusammen und fügte an: „Danke, danke, danke.“ Der Bürgermeister bezeichnete die Ausgezeichneten als „Musterbeispiel für gelebten Gemeinschaftssinn“.

Neben den beiden Gruppen wurde zudem noch eine Einzelperson geehrt – und zwar Friedhelm Greiwe. Seit 1955 wird in Altenberge unter Federführung der Landjugend plattdeutsches Theater gespielt – und 1968 stand Greiwe erstmals auf der Bühne. Ab dem Jahr 2000 übernahm der Geehrte dann komplett die Regie der Laienspielschar. „Seit 1993 wurden durch Friedhelm Greiwe 260 Rollen einstudiert“, bilanziert Jochen Paus. Zudem engagiere sich Greiwe im Steinemuseum Zurholt und in der Kirchengemeinde.

Bevor Bürgermeister Paus die Ehrenamtlichen auszeichnete, appellierte er an in seiner Neujahrsrede an die Gäste, den Gemeinschaftssinn in der Gesellschaft wieder aufleben zu lasen. Paus wünschte sich, dass das „Wir-Gefühl“ wieder Einzug halte. Dabei sei allerdings „irgendein Populismus“ nicht hilfreich. Jeder Bürger solle nach seinen Möglichkeiten dazu beitragen, dem „Wir-Gefühl neue Kraft zu geben und insbesondere populistischen Strömungen in unserem Land entgegenzuwirken“. Paus weiter: „Populismus führt uns in die Vergangenheit, nicht aber in die Zukunft.“

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