Volksbank verzeichnet in allen Bereichen Zuwachs
„Kein Haar in der Suppe“

Altenberge/Nordwalde -

Es gibt einfach Jahre, sehr seltene, da sind auch Banker richtig zufrieden. „Wir konnten kein Haar in der Suppe finden“, sagt Andreas Hartmann, als er die Bilanz 2018 der Volksbank Greven, zu der auch die Filialen in Altenberge und Nordwalde gehören, vorstellt. Wachstum allerorten.

Montag, 04.02.2019, 17:04 Uhr
Die Volksbank-Vorstände Dietmar Dertwinkel (l.) und Andreas Hartmann in einem der neu gestalteten Besprechungsräume, wie sie gerade von Volksbankmitarbeiterin Renate David abgelichtet werden.
Die Volksbank-Vorstände Dietmar Dertwinkel (l.) und Andreas Hartmann in einem der neu gestalteten Besprechungsräume, wie sie gerade von Volksbankmitarbeiterin Renate David abgelichtet werden. Foto: Günter Benning

Es gibt einfach Jahre, sehr seltene, da sind auch Banker richtig zufrieden. „Wir konnten kein Haar in der Suppe finden“, sagt Andreas Hartmann , als er die Bilanz 2018 der Volksbank Greven, zu der auch die Filialen in Altenberge und Nordwalde gehören, vorstellt. Wachstum allerorten. Auch da, wo es zuletzt dümpelte, beim Gewinn. Mit voraussichtlich 4,8 Millionen liegt die Bank 800 000 Euro über dem Vorjahresergebnis.

Fast schon chinesische Wachstumsraten, die von den Vorständen Hartmann und Dietmar Dertwinkel im Jahr vor der Fusion mit der VR-Bank Kreis Steinfurt und der Vereinigten Volksbank Münster vorgelegt werden. Im Einlagenbereich verzeichnete die Volksbank Zuwachs von rund 33 Millionen Euro. 8,5 Prozent plus.

Im Kreditgeschäft konnte ein Netto-Wachstum von 40 Millionen Euro verzeichnet werden. Das entspricht einer Steigerung des gesamten Kreditbestandes von 8,6 Prozent. Im gewerblichen Bereich nutzten die Kunden Betriebsmittelfinanzierungen und Investitionsdarlehen sowohl für die Unternehmen als auch für den Erwerb von Vermietungsobjekten.

Nachgefragt wurden insbesondere lange Zinsbindungen von 20 bis 25 Jahren und im Privatkundenbereich von bis zu 30 Jahren. Im Jahr 2018 konnten über 45 Millionen Euro Kredite an die Verbundpartner vermittelt werden.

Die Vorsorge für Risiken im Kreditgeschäft konnte bei der Volksbank Greven im Jahr 2018 weiterhin auf niedrigem Niveau gehalten werden. Hartmann: „Es gibt quasi keine Kreditausfälle.“ Der Wirtschaftsboom lässt grüßen.

Die Fördermittelanträge 2018 lagen mit 23,6 Millionen Euro auf sehr hohem Niveau. Profitiert haben hiervon Gewerbe (6,1 Millionen), Landwirtschaft (4,5 Millionen ) und der Immobilienbereich (13 Millionen).

Den größten Zuwachs verzeichnete der Wohnungsbau zur Eigennutzung, aber auch als Renditeobjekt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein neues Baufinanzierungsvolumen von rund 70 Millionen Euro finanziert. Dertwinkel: „Es fehlen aber überall Baugrundstücke.“ Und das obwohl in Greven, Altenberge und Nordwalde neue Bebauungspläne erarbeitet wurden.

Die anhaltende Niedrigzinsphase bestimmte auch das Geschäftsjahr 2018. Die Firmenkunden nutzten das Anlagegeschäft stärker, um Liquidität anzulegen, die nicht für Unternehmens-Investitionen benötigt wurden. erklärt die Bank.

2019 wird aus Sicht des Vorstandes weiterhin durch ein niedriges Zinsniveau geprägt. Was gut für die Bauherren ist, stellt ein Problem für die Anleger dar. Für die Anleger wird es daher darum gehen, alternative Anlagen zum Tagesgeld zu finden.

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