Außenbereich St. Martin-Kita mit 10 000 Euro neu gestaltet
Natur macht einfach Spaß

Altenberge -

Nach der Eröffnung des neuen Gebäudes der Kita St. Martin Mitte 2018 konnte Ende des Jahres der Außenbereich fertiggestellt werden. Der Förderantrag für das Naturprojekt, den der „Förderverein Katholisches Familienzentrum“ an die NRW-Stiftung stellte, trug Früchte.

Mittwoch, 06.03.2019, 19:00 Uhr
Freuen sich über eine solide finanzielle Grundlage für die Gestaltung des Außenbereiches (stehend v.l.): Cornelia Diekel, Stefan Ast, Maria Schneider, Marcel ter Steege und Christian Vinhage.
Freuen sich über eine solide finanzielle Grundlage für die Gestaltung des Außenbereiches (stehend v.l.): Cornelia Diekel, Stefan Ast, Maria Schneider, Marcel ter Steege und Christian Vinhage. Foto: Rainer Nix

Nach der Eröffnung des neuen Gebäudes der Kita St. Martin Mitte 2018 konnte Ende des Jahres der Außenbereich fertiggestellt werden. Der Förderantrag für das Naturprojekt, den der „Förderverein Katholisches Familienzentrum“ an die NRW-Stiftung stellte, trug Früchte. Stiftungsreferent Stefan Ast überreichte eine Bewilligung in Höhe von 6600 Euro. Christian Vinhage von der Kreissparkasse Steinfurt übergab 1500 Euro. Inklusive weiterer Zuwendungen beläuft sich die Gesamtsumme auf 10 000 Euro. Nicht zu vergessen dabei auch die zahlreichen Arbeitseinsätze der Eltern.

„Es ist eine große Chance, so ein Außengelände von 600 Quadratmetern neu gestalten zu können“, betonte Ast. Dort ist nicht nur Platz für Spielgeräte sondern auch für zahlreiche Pflanzen. „Die Kinder sollen erleben können, dass Erbsen nicht in der Dose, sondern im Garten wachsen“, so der Stiftungsreferent.

Natur macht Spaß, Natur braucht aber auch Schutz, all diese Aspekte gehören dazu. „Der Förderverein hat pro-aktiv Spenden gesammelt, die Hauptinitiative geht aber auf die Eltern zurück“, erklärt der Fördervereinsvorsitzen de, Marcel ter Steege. Da der Verein alle drei katholischen Kindertagesstätten in Altenberge fördert, werden in Zukunft auch Projekte in St. Lamberti und St. Nikolaus gefördert.

„Obstbäume locken heimische Insekten und Vögel an“, sagt Verbundleiterin Maria Schneider. So kommen Kinder auch in Kontakt mit der Tierwelt.

Sand, Rindenmulch und Kies, das alles ist im Areal des Kindergartens zu finden und dient der Sensibilisierung für bessere Körperwahrnehmung. So wurde der Weg hin zu einem kleinen Wäldchen zum Lehrpfad. In Hochbeeten wird gepflanzt, überhaupt bekommen die Mädchen und Jungen ein gutes Gefühl für vieles, was die Natur zu bieten hat. „Wir pflanzen, ernten und kochen mit unseren Kindern“, sagt Kindergartenleiterin Cornelia Diekel. Im „Naschgarten“ wachsen Äpfel, Birnen, Kirschen, Johannisbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Kiwis und mehr. Da bleiben kaum Wünsche offen.

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