8. Genealogentag am 23. März in der Gooiker Halle und ehemaligen Ludgerischule
Familiengeschichte erforschen wird leichter

Altenberge -

Der 8. Westfälische Genealogentag am 23. März (Samstag) wird von der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein und der Gemeinde Altenberge ausgerichtet.

Samstag, 09.03.2019, 09:00 Uhr
 Die Suche nach ihren familiären Wurzeln fasziniert viele Menschen, sicher auch wieder beim 8. Westfälischen Genealogentag.
 Die Suche nach ihren familiären Wurzeln fasziniert viele Menschen, sicher auch wieder beim 8. Westfälischen Genealogentag. Foto: Rainer Nix

Der Westfälische Genealogentag in Altenberge hat sich in den vergangenen 14 Jahren mit bis zu 1500 Besuchern zu einer der größten Informationsmesse für Familienforscher im deutschen Sprachraum entwickelt.

Die Veranstaltung in der Sporthalle Gooiker Platz und der ehemaligen Ludgerischule hat von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Mehr als 60 Vereine, Archive, Institutionen und Dienstleister präsentieren unter dem Moto „Familiengeschichte erforschen – aufbereiten – weitergeben“ ihre Angebote und stehen Anfängern wie erfahrenen Forschern für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Das begleitende Vortragsprogramm rückt aktuelle Themen der Familienforschung in den Mittelpunkt. Gleich drei Ausstellungen präsentieren textile Familienschätze und thematisieren zudem die Revolution von 1918/19.

Die Familienforschung verlagert sich zunehmend aus den Lesesälen der Archive an den heimischen Schreibtisch. Denn die kirchlichen und staatlichen Archive stellen inzwischen auch in Westfalen-Lippe wichtige genealogische Quellen wie Personenstandregister und Kirchenbücher online zur Verfügung.

Im interessanten Vortragsprogramm werden gleich vier Mitmachprojekte vorgestellt, bei denen Familienforscher online Quellen erschließen und damit die gezielte Suche nach einzelne Personen erheblich vereinfachen.

Im Projekt „JuWeL“ beispielsweise, das auf dem letzten Westfälischen Genealogentag gestartet wurde, konnten auf diese Weise bereits über 80 000 Geburts-, Heirats- und Sterbeeintragungen in den jüdischen Personenstandsregistern Westfalen-Lippes aus dem 19. Jahrhundert indexiert werden. Das Online-Projekt „Westfalenhöfe“ versucht, nach dem bekannten Wikipedia-Prinzip alle im Urkataster von 1825/30 erfassten Bauernhöfe des Kreises Gütersloh zu dokumentieren. Das Projekt ist offen für alle Arbeitsgruppen, die andere Höfelandschaften Westfalens erschließen wollen.

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