Grundschul-Zusammenlegung
Zeitpunkt jetzt offen

Altenberge -

Ohne zeitlichen Druck sollen die Gremien darüber beraten, wie die künftige gemeinsame Grundschule aussehen soll. Deshalb wird an der ursprünglichen Zeitvorgabe nicht mehr festgehalten.

Dienstag, 02.04.2019, 19:00 Uhr
Wann die Johannes-Grundschule und die Borndal-Grundschule in die Ludgeri-Hauptschule umziehen, steht noch nicht fest. Das zunächst anvisierte Ziel, zum Schuljahr 2020/2021 mit der neuen gemeinsamen Schule zu starten, wurde verworfen.
Wann die Johannes-Grundschule und die Borndal-Grundschule in die Ludgeri-Hauptschule umziehen, steht noch nicht fest. Das zunächst anvisierte Ziel, zum Schuljahr 2020/2021 mit der neuen gemeinsamen Schule zu starten, wurde verworfen. Foto: mas

So schnell geht es dann doch nicht: Die im Zuge der Zusammenlegung der Borndal- und der Johannes-Grundschule anvisierte Zeitschiene wird nicht eingehalten. In dem Beschluss zur künftigen gemeinsamen Grundschule war das Schuljahr 2020/2021 als möglicher Start genannt worden. Aber: „Das war eine Zielvorstellung, die nicht mehr realistisch ist“, sagte Bürgermeister Jochen Paus am Montagabend während der Sitzung des Schul-, Sozial-, Sport- und Kulturausschusses. Alle am Prozess beteiligten Personen sollten die Möglichkeit erhalten, „in Ruhe zu arbeiten“, so Paus weiter. Deshalb solle auf keinen Fall zeitlicher Druck ausgeübt werden.

In der vergangenen Woche hat sich erstmals ein Arbeitskreis mit rund 30 Teilnehmern getroffen. Dort sind unter anderem Vertreter der beiden Schulen, der Kindergärten und des Architekturbüros Farwick & Grote (Ahaus) vertreten. „Ich habe bereits eine gewisse Aufbruchstimmung festgestellt“, erklärte Jochen Paus. Zudem wurde nun aus dem Arbeitskreis ein Lenkungsausschuss mit rund zehn Personen gebildet, der den weiteren Prozess federführend in die Hand nimmt.

Ulrike Zeljko , kommissarische Leiterin der Borndalschule, berichtete von einem ersten Arbeitstreffen beider Grundschulkollegien. „Alle zeigten sich offen und kooperativ“, bilanzierte Zeljko am Montagabend. Künftig werden vier Gruppen gebildet, die sich unter anderem mit den Themen Leitbild, Inklusion und Architektur beschäftigen. Des Weiteren wird sich ein Team mit Projekten auseinandersetzen, die gemeinsam vor der Fusion und auch danach durchgeführt werden können.

Hauke Rosenow, Rektor der Johannes-Grundschule, freute sich über die „sehr gute Arbeitsstimmung“ unter den beiden Kollegien. Außerdem, so Rosenow, werde sich ein Arbeitskreis mit der Weiterbildung des Ganztags beschäftigen.

Im Verlaufe der Diskussion ging Jochen Paus auch den „Gebundenen Ganztag“ ein. „Das ist kein Thema“, betonte der Bürgermeister. Die Entscheidung, diese Form der Betreuung für Grundschüler verpflichtend einzuführen, liege nicht alleine in der Hand der Kommunen, sondern werde vom Land NRW entschieden. Dem widersprach am Montagabend allerdings Rüdiger Schipper, Schulpflegschafts-Vorsitzender der Borndalschule, während der Einwohnerfragestunde. Es sei durchaus möglich, falls das gewünscht sei, einen gebundenen Ganztag einzuführen.

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