Grundstein gelegt
Ein besonderes Projekt

Altenberge -

Erstmals baut die Caritas in Altenberge ein Gebäude, in dem Menschen mit Behinderungen wohnen können. Im Herbst soll der Einzug erfolgen.

Dienstag, 09.04.2019, 18:00 Uhr
An der Grundsteinlegung nahmen unter anderem teil: Pfarrer Heinz Erdbürger (Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist, l.), Stephan Wolff (Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, 2.v.l.) sowie Franz Ruhwinkel (Aufsichtsratsvorsitzender der Tectum Caritas) und Gregor Wortmann (Geschäftsführer Tectum Caritas, 5. u. 6.v.l.). Zudem wurde eine Zeitkapsel eingemauert.
An der Grundsteinlegung nahmen unter anderem teil: Pfarrer Heinz Erdbürger (Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist, l.), Stephan Wolff (Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, 2.v.l.) sowie Franz Ruhwinkel (Aufsichtsratsvorsitzender der Tectum Caritas) und Gregor Wortmann (Geschäftsführer Tectum Caritas, 5. u. 6.v.l.). Zudem wurde eine Zeitkapsel eingemauert. Foto: Nix

Zahlreiche Vertreter der Tectum Caritas und deren Wohnanlagen, des benachbarten Edith-Stein-Hauses, der Domus Caritas sowie der kirchlichen und politischen Gemeinde Altenberges sowie weitere Gäste erlebten am Montagabend die Grundsteinlegung zur neuen Caritas-Wohnstätte an der Billerbecker Straße. Dort finden 24 Menschen mit Behinderung nach der voraussichtlichen Fertigstellung im Herbst ein neues Domizil. Auch Rüdiger Wersebeckmann , Architekt vom Bischöflichen Generalvikariat, und Architekt Heinrich Bücker von der Firma Menke, als Bauleiter vor Ort aktiv, wurden herzlich begrüßt.

Grundstein

Die Grundmauern des Gebäudes stehen bereits, vom September des vergangenen Jahres datiert der erste Spatenstich. „Die Menschen, die hier einziehen, sind heute noch nicht hier, denn die Vorbereitungen und Festlegungen im Aufnahmeverfahren für die zukünftigen Bewohner laufen derzeit“, sagte Franz Ruhwinkel, Aufsichtsratsvorsitzender der Tectum Caritas. Daher hieß er Leiter und Mitglieder der gewählten Beiräte aus diversen anderen Wohneinrichtungen willkommen.

Pfarrer Erdbürger

Nicht jedes Haus bekommt einen Grundstein, er ist meistens speziellen Gebäuden vorbehalten. Für die Tectum Caritas ist es ein ganz besonderes Projekt, in Altenberge erstmals ein Wohnangebot für Menschen mit Behinderung zu schaffen. „Eine Grundsteinlegung, die wirkt über den Tag hinaus“, betonte Gregor Wortmann, Tectum-Caritas-Geschäftsführer. „Der schön gestaltete Grundstein mit dem Flammenkreuz der Caritas und der Jahreszahl erinnert alle, die dort ein- und ausgehen, immer wieder an die Entstehung und die Widmung des Gebäudes“, sagte er weiter.

Zeitkapsel

Pfarrer Heinz Erdbürger hielt eine kurze Andacht und segnete den weiteren Bauverlauf. Zuvor wurde eine „Zeitkapsel“ eingemauert, die Zeugnisse der Gegenwart enthält und spätere Generationen darüber unterrichtet, wie die Welt im Jahr 2019 aussah. Darunter sind eine Tageszeitung, Münzgeld, Bauzeichnungen, die Konzeption, vier Presseartikel über das Bauvorhaben und eine Urkunde.

Wortmann stellte bereits am Montagabend Jonas Röttgering als Leiter des neu entstehenden Hauses vor. Der Sozialpädagoge mit umfangreichen Erfahrungen in Wohnangeboten der Behindertenhilfe ist bereits seit Dezember 2018 bei der Tectum angestellt und arbeitet zurzeit im Haus „Wohnen am Irisgarten“ in Burgsteinfurt.

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