Award-Preisträger
Boogie-Session mit viel Drive

Altenberge -

Er ist ein virtuose auf dem Kavier: Stefan Ulbricht. Von seinen Fähigkeiten konnten sich die Gäste im Saal Bornemann überzeugen.

Freitag, 12.04.2019, 15:14 Uhr
Boogie-Feeling im Saal Bornemann: Stefan Ulbricht brillierte am Donnerstagabend am Klavier.
Boogie-Feeling im Saal Bornemann: Stefan Ulbricht brillierte am Donnerstagabend am Klavier. Foto: nix

„Das war eine Punktlandung“, sagte Daniel Paterok am Donnerstagabend, als sein Gastmusiker Stefan Ulbricht genau um 20 Uhr den Saal Bornemann betrat. Dort präsentierte die Kulturwerkstatt gemeinsam mit dem Pianisten Paterok, dem Bassisten Frank Konrad und Drummer Udo Schräder die beliebte monatliche „Boogie-Session“.

Es war der Auftakt des Jahres 2019, nachdem wenige Wochen vorher unter dem Titel „I love Boogie“ ein fulminantes Konzert mit der First Lady des Boogie, Izi Onslow, für ein volles Haus gesorgt hatte. Wohl aus diesem Grund war das Publikum am Donnerstag eher überschaubar. Dafür war es ungemein begeistert von dem Award-Preisträger und „Macher“ des legendären Boogie-Woogie-Festivals in der Rhein-Sieg-Halle, Stefan Ulbricht. Er hatte unter anderem Eigenkompositionen und Boogies, Jazz- und Blues­stücke der 30er, 40er und 50er Jahre mit im Gepäck.

Das Trio Paterok, Konrad und Schräder stimmte auf den Abend ein, unter anderem mit einem Stück von Dave Brubeck und dem Udo-Jürgens-Klassiker „Vielen Dank für die Blumen“. Das Stück lässt sich hervorragend schnell mit dem Boogie-Piano interpretieren.

Ulbricht startete mit der leicht sentimentalen Eigenkomposition „Unanswered Love“ – nicht erwiderte Liebe.

Mit stampfend-kraftvollem Sound und dem selbst geschriebenen Stück „Tribute to Floyd Craven“ ging es weiter. Der genannte Studiomusiker aus Nashville (Tennessee) saß übrigens im Team von Mega-Größen wie Elvis Presley und Johnny Cash. Dann gab’s noch so ein drittes „Ulbricht-Dingsbums“, wie es der Pianist selbst nannte, für das er noch keinen Namen fand.

Sein Spiel steigerte sich kontinuierlich und nach „Stücken mit den ‚Jungs‘“ zum eingrooven inklusive virtuoser Passagen spielten Ulbricht und Paterok an zwei Klavieren gemeinsam mit der Band. Da ging’s dann in sagenhafter Geschwindigkeit so richtig ab.

Beide Pianisten spielten sich am Donnerstagabend in wachsende Begeisterung hinein, was sofort auf die Zuhörer übersprang. Die Klaviere, so schien es, schienen förmlich zu „explodieren“, so groß war der Enthusiasmus der Musiker.

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