Jobbörse
Schritt in die richtige Richtung

Altenberge -

Die Ausbildungsbörse, die nach zehn Jahren wieder stattfand, soll dauerhaft durchgeführt werden. Dies gab Bernhard Bäumer, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, bekannt.

Mittwoch, 17.04.2019, 18:00 Uhr
Auch die Altenberger Firma S&M GmbH Schlosserei und Metallbau nahm an der Ausbildungsmesse teil: Stefanie (v.l.), Jutta, Marc und Christoph Schleuter (v.l.) informierten Interessierte über Ausbildungsmöglichkeiten.
Auch die Altenberger Firma S&M GmbH Schlosserei und Metallbau nahm an der Ausbildungsmesse teil: Stefanie (v.l.), Jutta, Marc und Christoph Schleuter (v.l.) informierten Interessierte über Ausbildungsmöglichkeiten. Foto: nix

Die wieder ins Leben gerufene Ausbildungsbörse findet auch im kommenden Jahr statt. Das kündigt Bernhard Bäumer , Vorsitzender der Werbegemeinschaft, auf Anfrage unserer Zeitung an. Nach einer rund zehnjährigen Pause wurde die Jobbörse Ende März im Autohaus Krause durchgeführt. Im Anschluss hatte die Kaufmannschaft an die rund 30 teilnehmenden Betriebe Fragebögen verschickt. Das Ergebnis: Die Mehrzahl ist offenbar zufrieden. Bäumer: „Es wurden auch etliche Lehrverträge unterzeichnet.“

Edith-Stein-Haus

Allerdings gibt es einige Aspekte, die in 2020 verbessert werden sollen. Dazu gehört unter anderem, dass der Kontakt mit den Schulen im Umland noch intensiver und noch früher gesucht werden muss. Denn die Resonanz hätte gerade von den Schulen besser sein können, so Bäumer. Doch die Ausbildungsbörse, die künftig immer am letzten März-Wochenende (Freitag/Samstag) stattfinden soll, muss sich erst einmal etablieren, sagt Bernhard Bäumer.

Jüke Systemtechnik

Heinrich Jürgens , Geschäftsführer der Jüke Systemtechnik GmbH, findet das Wiederbeleben der Jobbörse „prinzipiell gut“. Die Räumlichkeiten seien ideal, lobt Jürgens, dessen Firma ebenfalls mit einem Stand an der Jobbörse teilnahm. Gerade auf einer Messe könne der erste Kontakt mit potenziellen Azubis auf kurzem Wege hergestellt werden. Schritt zwei ist dann in der Regel ein Praktikum. „Das kann das Eis brechen“, umreißt Heinrich Jürgens das Prozedere. In den vergangenen zehn Jahren haben seine neuen Azubis allesamt zunächst ein Praktikum an der Trumpenstiege, dem Sitz der Firma Jüke, absolviert. „Davon profitieren alle Seiten.“ Zudem, stellt Jürgens immer wieder fest, werde die „regionale Nähe“ von jungen Leuten durchaus geschätzt. Deshalb sein Tipp: Eltern, Großeltern und Vereine als Multiplikatoren nutzen, um auf Ausbildungsmöglichkeiten und Jobangebote vor Ort aufmerksam zu machen. Oftmals ziehe es junge Leute nach einer Ausbildung und einem Studium durchaus wieder in ihre Heimat zurück.

Ausbildungsplatz

Etwas mehr Resonanz hätte sich Ingrid Weßels, Pflegedienstleiterin des Edith-Stein-Hauses, gewünscht. Mit mehreren Kolleginnen und Kollegen war sie vor Ort, um Werbung für einen Ausbildungsplatz zu machen und junge Leute mit Informationen zu versorgen. Derzeit sind alle sechs Ausbildungsplätze zur Altenpflegerin im Edith-Stein-Haus besetzt. Außerdem gibt es einen Ausbildungsplatz im Bereich Hauswirtschaft.

Zudem können Interessierte im Seniorenzentrum an der Billerbecker Straße ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ihren Bundesfreiwilligendienst absolvieren. Weßels: „Auch dafür werben wir.“

Stefanie Schleuter von der Firma S&M Schlosserei und Metallbau freut sich über das Wiederbeleben der Messe. Die Räumlichkeiten, die Organisation – alles ganz hervorragend, lobt Schleuter. Allerdings hätte sie sich noch mehr Schüler an ihrem Stand gewünscht, um über einen Ausbildungsplatz als Metallbauer (Fachrichtung Konstruktionstechnik) zu informieren.

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