„Madonna der Landstraße“
Glocke muss saniert werden

Altenberge -

Die Kapelle „Madonna der Landstraße“ an der L 510 gibt es bereits seit 1953 - nun muss die Glocke instand gesetzt werden. Dafür benötigt der Kapellenausschuss des Schützenvereins Grinkenschmidt Spenden.

Montag, 29.04.2019, 18:00 Uhr
Um die Glocke der Kapelle „Madonna der Landstraße“ instand zu setzen, werden Spenden benötigt. Die Kollekten bei zwei Messen, die am 1. Mai und 8. Juni an der Kapelle stattfinden, kommen der Sanierung zugute.
Um die Glocke der Kapelle „Madonna der Landstraße“ instand zu setzen, werden Spenden benötigt. Die Kollekten bei zwei Messen, die am 1. Mai und 8. Juni an der Kapelle stattfinden, kommen der Sanierung zugute. Foto: mas

Die Kapelle „ Madonna der Landstraße“ ist seit vielen Jahren ein beliebter und weit über Altenberge hinaus bekannter Ort, in den Auto- und Radfahrer einkehren und einige Minuten der Ruhe und Besinnung suchen. Das soll auch so bleiben. Aber: Im Laufe der Jahre sind an der Glocke bauliche Mängel aufgetreten, die behoben werden müssen. Deshalb bittet der Verein um Hilfe, so Jan-Philipp Knepper , zweiter Schriftführer des Schützenvereins Grinkenschmidt , in einer Pressemitteilung.

Die Kollekten der beiden Gottesdienste, die am Mittwoch (1. Mai) um 10 Uhr und am 8. Juni (Samstag) um 19.45 Uhr in der Kapelle stattfinden, werden für die Instandsetzung des Gebäudes verwendet. Knepper: „Der Verein würde sich daher über eine rege Teilnahme an den Gottesdiensten freuen.“

Wie stark die Kapelle an der L 510 frequentiert ist, zeigt ein Blick in die Statistik des vergangenen Jahres: Rund 70 Kerzen wurden pro Tag entzündet. Insgesamt waren es 25 000 Kerzen, die die Kapelle in 2018 in ein besonderes Licht tauchten.

Errichtet wurde die Kapelle „Madonna der Landstraße“ 1953 – und zwar zur Erinnerung an die Gefallenen der Weltkriege aus Waltrup, Kümper und Hohenhorst.

Die Idee zur Errichtung der Kapelle hatte der damalige Oberst Josef Rottmann („Onkel Jopp“) während des Erntedankfestes 1950, blickt Jan-Philipp Knepper zurück. Die erste Sammlung zur Errichtung eines Denkmals erbrachte 52,80 DM. Der Gedanke, eine Kapelle zu bauen wurde schnell weiter verfolgt – einen entsprechenden Grundsatzbeschluss fassten die Mitglieder des Schützenvereins 1951. Bereits am 28. Mai 1951 wurde der Grundstein für die Kapelle neben der 1918 gepflanzten Friedenseiche gelegt.

Bis heute kümmert sich der Kapellenausschuss des Schützenvereins Grinkenschmidt liebevoll um die Instandhaltung der Kapelle und die Verteilung der oftmals großzügigen Spenden aus dem Opferstock. Diese kommen Personen zugute, „denen es nicht so gut geht wie uns heute“, sagt Knepper. Im vergangenen Jahr kamen 5500 Euro zusammen. Mit dem Geld wurden Ordensschwestern und -brüder aus dem Vereinsgebiet (Schwester Maria Morsell und Pater Dimon) unterstützt. Außerdem ging Geld an Projekte von Stepan Sharko und Pfarrer Rogers Biriija. Des Weiteren erhielten der Verein Casa Nova, die Caritas, und die Ersthelfer des Altenberger DRK finanzielle Hilfen.

Da die Einnahmen aus dem Opferstock weiterhin verschiedenen sozialen Projekten in der Welt und vor Ort zugute kommen sollen, hofft der Schützverein auf großzügige Spenden während der beiden Gottesdienste.

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