Köpfe rauchten
Flink wie ein Känguru

Altenberge -

Die Dritt- und Viertklässler der Borndalschule haben sich mit Erfolg am Känguru-Wettbewerb beteiligt.

Donnerstag, 16.05.2019, 14:20 Uhr
Im Vordergrund steht Alina mit ihrem Känguru-T-Shirt – alle weiteren Teilnehmer halten auch ihre Urkunden in den Händen.
Im Vordergrund steht Alina mit ihrem Känguru-T-Shirt – alle weiteren Teilnehmer halten auch ihre Urkunden in den Händen. Foto: ix

Logisches Denken, Strukturieren, Kombinieren, Schätzen, geometrisches Vorstellungsvermögen – all diese Fähigkeiten fordert und fördert der Mathematikunterricht. Der „Känguru-Wettbewerb“ unterstützt die mathematische Bildung in den Schulen und weckt vor allem die Freunde an dem Fach. In der Borndalschule beteiligten sich im März an der 25. Auflage insgesamt 42 Kinder, deutschlandweit waren es 960 000.

Logisches Denken

Mit einem „sonnigen guten Morgen“ begrüßte die kommissarische Schulleiterin Ulrike Zeljko alle Schüler der Klassen drei und vier. Den erfolgreichen Mädchen und Jungen überreichten sie und Organisatorin Gerti Tenbuß Urkunden und einen „Q-Würfel“. Er ist der kleine Verwandte des bekannten Zauberwürfels. Auch ein Heft mit mathematischen Knobeleien war für alle dabei, die sich weiter auf diesem Feld betätigen möchten.

Das Interesse an Knobeleien ist gewachsen.

Ulrike Zeljko

„Die Köpfe rauchten“, resümierte Ulrike Zeljko, „heute werdet ihr für Eure beachtlichen Denkleistungen belohnt.“ Nicht zum ersten Mal nehmen Mädchen und Jungen der Borndalschule an der freiwilligen Aktion teil. „Das Interesse an Knobeleien ist gewachsen“, so die stellvertretende Leiterin. „Mathematischer Denksport und das ,sich dabei messen´ sind beliebt.“

Alina aus der Vierten löste besonders viele Aufgaben gleich hintereinander und machte letztlich den „weitesten Känguru-Sprung“. Sie bekam dafür neben Urkunde, Q-Würfel und Aufgabenheftchen das hellgelbe T-Shirt mit dem Aufdruck „Känguru der Mathematik 2019“.

Australien

Die Schule nimmt zum vierten Mal an dem Wettbewerb teil – deutsche Schüler sind seit 1995 mit dabei. Ursprünglich geht die Idee zu dieser Aktion auf australische Hochschulmathematiker zurück. Ihnen schwebte ein jährlich stattfindender Wettbewerb für Schüler vor, an dem grundsätzlich alle teilnehmen konnten. So sind die Aufgaben vielfältig, damit jeder etwas findet, das er lösen kann. Der Spaß daran ist ein ganz wichtiger Faktor. Das Ergebnis war ein „Multiple-Choice-Wettbewerb“, der bereits 1978 zahlreiche Mädchen und Jungen in Australien begeisterte. Heute nehmen 70 Länder weltweit daran teil.

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