Fördermöglichkeiten für Immobilieneigentümer
Ortsmitte soll attraktiver werden

Altenberge -

Im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Aktive Stadt und Oberzentren“ werden für die Aufwertung der Ortsmitte Fördermittel bereitgestellt. Diese Chance will die Gemeinde nutzen, um die Attraktivität und die Zukunftsfähigkeit der Ortsmitte zu verbessern, stellt Bürgermeister Jochen Paus zur Teilnahme am Förderprogramm fest.

Freitag, 07.06.2019, 17:00 Uhr
Immobilieneigentümer können mit Fördermitteln des Städteförderprogrammes ihr Eigentum in der Ortsmitte modernisieren und deutlich verbessern. Die Politik hat dafür den Vergaberichtlinien für ein Haus- und Hofflächenprogramm zugestimmt.
Immobilieneigentümer können mit Fördermitteln des Städteförderprogrammes ihr Eigentum in der Ortsmitte modernisieren und deutlich verbessern. Die Politik hat dafür den Vergaberichtlinien für ein Haus- und Hofflächenprogramm zugestimmt. Foto: Gemeinde

Angesprochen sind Immobilieneigentümer, die durch Modernisierung ihrer Immobilie das Gesamtbild der Ortsmitte positiv beeinflussen wollen, Das machte im jüngsten Bau- und Planungsausschuss Diplom-Ingenieur und Städteplaner Carsten Plottner von der Deutschen Stadt- und Entwicklungsgesellschaft deutlich.

Er stellte den Ausschussmitgliedern die Vergaberichtlinien der Gemeinde für das Haus- und Hofflächenprogramm vor. Mit den Fördermitteln sollen durch Aufwertung privater Gebäude und Freiflächen die Wohn-, Arbeits- und Freizeitverhältnisse verbessert und dem Leerstand von Ladenlokalen entgegengewirkt werden.

Beispiele für Fördermaßnahmen sind die Erneuerung von Außenfassaden, Erneuerung oder Begrünung von Dachflächen, Erneuerung oder Entsiegelung von Hofflächen, Rückbau von Nebengebäuden wie Garagen, Verbesserung der Zugänge von Gebäuden, Entsiegelung befestigter Flächen durch Grün- oder Gartenflächen, oder auch Schaffung barrierefreier Zugänge.

Ein Mehraufwand durch städtebauliche oder denkmalbedingte Auflagen ist ebenfalls förderfähig, führte der Referent aus. Maßnahmen zur energetischen Verbesserung sind nach der Energieeinsparverordnung des Bundes zu berücksichtigen.

Ein Anspruch auf Förderung besteht allerdings nicht. Die Aufwertungsmaßnahme muss innerhalb des Stadterneuerungsgebiets Ortsmitte Altenberge liegen.

„Die Gemeinde entscheidet über Anträge“, erklärte Lottner. Eine Voraussetzung für die Gewährung der Förderung ist der Abschluss eines städtebaulichen Vertrages  zwischen der Kommune und dem Antragsteller. Die Obergrenzen liegen bei 5000 Euro beispielsweise bei Gebäudeaußenfassaden oder Dächern. 2500 Euro können für Einfriedungen oder Stützmauern bewilligt werden, 3000 Euro für Förderung von Grünflächen.

„Es ist ein Win-Win-Situation für alle“, ist Carsten Lottner überzeugt. Die Verwaltung will jetzt auf Anregung aus der Versammlung einen Flyer vorbereiten und auslegen, in dem die Maßnahmen detailliert erläutert werden. „Ein Anschreiben an infrage kommende Immobilieneigentümer ist nicht vorgesehen“, sagt Wirtschaftsförderer Sebastian Nebel. Der Ausschuss selbst stimmte geschlossen den Vergaberichtlinien zu.

 

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