Ökumenischer Gottesdienst im Feuerwehrgerätehaus
Alltag gemeinsam erleben

Altenberge -

Ungewöhnliche Messe im ungewöhnlichen Ambiente: Im Feuerwehrgerätehaus fand ein ökumenischer Gottesdienst statt.

Dienstag, 11.06.2019, 16:02 Uhr aktualisiert: 12.06.2019, 14:14 Uhr
Wo sonst die Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr stehen, fand am vergangenen Pfingstmontag ein ökumenischer Gottesdienst statt, an dem zahlreiche Christen aus Altenberge und Nordwalde teilnahmen. Der Posaunenchor der evangelischen Gemeinde Nordwalde-Altenberge gestaltete die Messe mit.
Wo sonst die Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr stehen, fand am vergangenen Pfingstmontag ein ökumenischer Gottesdienst statt, an dem zahlreiche Christen aus Altenberge und Nordwalde teilnahmen. Der Posaunenchor der evangelischen Gemeinde Nordwalde-Altenberge gestaltete die Messe mit. Foto: sun

Großveranstaltungen sind im Feuerwehrgerätehaus Altenberge bislang keine Besonderheit. Wenn diese dann noch unter dem Motto „Feuer und Flamme“ stehen, rechnet man mit verschiedensten Anlässen. Selten allerdings mit einem ökumenischen Pfingstgottesdienst. Zu eben diesem hatten am Pfingstmontag die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden Altenberge und Nordwalde an diesen besonderen Ort eingeladen. Pfingstmontag zeigte sich, dass das Gottesdienstthema und der gewählte Raum viele Altenberger und Nordwalder ansprach, denn sowohl das Feuerwehrgerätehaus als auch der Vorplatz füllte sich mit Besuchen jeden Alters.

„Die Feuerwehr und die Flammenzungen als Wirkung des Heiligen Geistes passen gut zusammen“, erläuterte Pastor Stepan Sharko von der Altenberger Kirchengemeinde St. Johannes Baptist die Idee, den gemeinsam mit Pfarrerin Janine Hühne (evangelische Gemeinde Nordwalde/Altenberge) und Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup (Pfarrgemeinde St. Dionysius Nordwalde) zelebrierten Pfingstgottesdienst im Feuerwehrgerätehaus auszurichten. Was begeistert uns? Wofür sind wir Feuer und Flamme, so dass wir uns engagieren und tatkräftig unterstützen? So lauteten die zentralen Fragen im Gottesdienst.

Gut besucht

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  • Volles Haus an der Florianstraße: Im Feuerwehrgerätehaus fand ein ökumenischer Gottesdienst statt. Foto: sun
  • Volles Haus an der Florianstraße: Im Feuerwehrgerätehaus fand ein ökumenischer Gottesdienst statt. Foto: sun
  • Volles Haus an der Florianstraße: Im Feuerwehrgerätehaus fand ein ökumenischer Gottesdienst statt. Foto: sun
  • Volles Haus an der Florianstraße: Im Feuerwehrgerätehaus fand ein ökumenischer Gottesdienst statt. Foto: sun
  • Volles Haus an der Florianstraße: Im Feuerwehrgerätehaus fand ein ökumenischer Gottesdienst statt. Foto: sun

Freundschaften, Clubs, Vereine und auch Pfarrgemeinden, sie alle führen Menschen zusammen, denen bestimmte Dinge wichtig sind, die sie motivieren sich einzubringen. Den Alltag leben und gemeinsam erleben, wobei sich immer die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Tuns stelle. Dieses Thema griff Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup im ersten Abschnitt seiner Predigt auf.

Einen Bogen zum gemeinsamen Gedanken, der auch die Jünger Jesus vereinte und begeisterte, schlug Pastor Stepan Sharko. Dabei ging er auf die bildliche Darstellung der Feuerzungen in der Apostelgeschichte 2,3 ein.

Die Predigt schloss Pfarrerin Janine Hühne, in dem sie den gemeinsamen Gedanken der Ökumene weckte. Die liebevolle und bis ins Detail hergerichtete Dekoration, ein sehr ansprechend bebildertes Programmheft, das Anzünden von Wunderkerzen nach spontan vorgelesenen Fürbitten und die musikalische Gestaltung durch den Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde, unterstrichen den gelungenen ökumenischen Gottesdienst, der es schaffte, die Pfingstbotschaft lebendig in den Zeitgeist des 21. Jahrhunderts einzubinden.

Der ökumenische Pfingstgottesdienst wird sicherlich vielen Christen noch lange in guter Erinnerung bleiben. Für die Besucher gab es zudem als kleines Mitbringsel für Zuhause – und zwar rote und gelbe Feuerzungen aus Papier mit einer Wunderkerze, die Funken sprühen lässt.

Bei Suppe und Getränken kamen viele im Anschluss an den Gottesdienst noch ins Gespräch.

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