Landesbeauftragte zu Gast
Eine große Familie

Altenberge -

Wie es gelingen kann, junge Menschen mit Beeinträchtigungen zusammen zu bringen, um Fußball zu spielen, zeigt der TuS Altenberge.

Dienstag, 09.07.2019, 14:32 Uhr aktualisiert: 09.07.2019, 14:35 Uhr
Die integrative Fußball-Mannschaft des TuS hatte Besuch aus Düsseldorf. Neben der Landtagsabgeordneten Christina Schulze Föcking kam auch Claudia Middendorf, die Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung (kniend, 3.v.r.) in die Soccerhalle.
Die integrative Fußball-Mannschaft des TuS hatte Besuch aus Düsseldorf. Neben der Landtagsabgeordneten Christina Schulze Föcking kam auch Claudia Middendorf, die Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung (kniend, 3.v.r.) in die Soccerhalle. Foto: Veranstalter

Toooor! Davon fielen jede Menge beim jüngsten Training der integrativen Fußballmannschaft Altenberge ( IFMA ). Die Mannschaft erhielt an diesem Tag Unterstützung durch die heimische Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking (CDU), die Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung, Claudia Middendorf (CDU), zum gemeinsamen Training einlud.

Schulze Föcking

Die Mannschaft rund um Trainer Ulrich Mönkediek und seinen Sohn Gerrit wurde vor mehr als zwei Jahren ins Leben gerufen. Familie Mönkediek, Oliver Maaß und Heike Huke hatten dabei die Idee, Menschen mit Beeinträchtigungen das gemeinsame Fußballspielen zu ermöglichen. Seitdem trainiert die Mannschaft einmal pro Woche in der Soccerhalle des TuS Altenberge und sei mittlerweile zum Aushängeschild des Vereins geworden, so Geschäftsführerin Christina Matthoff in einer Pressemitteilung.

TuS-Geschäftsführerin

Im Training und bei Turnieren wird immer wieder unter Beweis gestellt, wie viel Freude die Kinder im gemeinsamen Spiel haben. „Mich fasziniert besonders, dass die Kinder nicht leistungsorientiert denken, sondern der Spaß und das Miteinander im Spiel im Vordergrund stehen“, so Schulze Föcking. Auch Claudia Middendorf zeigte sich beeindruckt von der Energie, mit der die Kinder sich einsetzen. Und dabei bringen alle Kinder ganz unterschiedliche Voraussetzungen mit.

Doch all dies könnte nicht ohne das Engagement zahlreicher Helfer umgesetzt werden. Die Unterstützung durch neun Helferkinder beziehungsweise Hilfstrainer im Spiel und am Spielfeldrand zeichnet die IFMA besonders aus. „Der Umgang zwischen den Helferkindern und den Kindern mit Behinderungen fasziniert mich besonders“, erklärt Schulze Föcking. Denn der Spaß steht während des gesamten Spiels im Fokus.

Helferkinder

Durch diese hervorragende Hilfe wird ein Trainingsbetrieb erst ermöglicht und bei Spielen und Turnieren werden durch die Helferkinder ein Spielaufbau und somit auch einige Torschüsse für die Inklusionskinder in die Tat und somit in wahre Freude umgesetzt, berichtet Ulrich Mönkediek.

Neben den Verantwortlichen der Altenberger Fußballabteilung und auch der Abteilung Sportabzeichen, die den Kindern auch die Abnahme des deutschen Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung im Rahmen des Trainingstermines ermöglicht, wird die Mannschaft fantastisch von den Familien der aktiven IFMA-Kindern unterstützt. Sie sind eine große Familie geworden; jeder hilft jedem. Und die Familie wächst: Sowohl durch Öffentlichkeitsarbeit als auch durch Mund-zu-Mund-Propaganda und nicht zuletzt auch der guten Zusammenarbeit mit Institutionen und Personen wie beispielsweise der Caritas Steinfurt und deren Mitarbeiterin Cassandra Schomaker.

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