Radtour der CDU-Fraktion
Buchenallee: Bäume versetzen?

Altenberge -

Die CDU startete nun zur Sommertour. Dabei ging es auch zur Firma Jüke im Gewerbegebiet Ost.

Freitag, 12.07.2019, 15:24 Uhr aktualisiert: 12.07.2019, 15:26 Uhr
An der Buchenallee drückt das Wurzelwerk der Buchen die Pflastersteine an einigen Stellen deutlich nach oben. Die CDU-Fraktion hat sich vor Ort ein Bild gemacht. In der Lindenstraße hat man die Bäume auf die Straße verlegt (kl. Foto) – für die CDU auch eine denkbare Lösung für die Buchenallee.
An der Buchenallee drückt das Wurzelwerk der Buchen die Pflastersteine an einigen Stellen deutlich nach oben. Die CDU-Fraktion hat sich vor Ort ein Bild gemacht. In der Lindenstraße hat man die Bäume auf die Straße verlegt (kl. Foto) – für die CDU auch eine denkbare Lösung für die Buchenallee. Foto: CDU

Kurz vor der Sommerpause stand die jährliche Radtour der CDU-Fraktion auf dem Programm. Gemeinsam mit Bürgermeister Jochen Paus ging es zunächst zur Buchenallee, wo Anwohner auf unebene Bürgersteige hingewiesen hatten. Das Wurzelwerk der Buchen drückt das Pflaster hoch. „Eine mögliche Lösung wäre eine Versetzung der Bäume nach und nach auf die Straße in kleinen Inseln, ähnlich wie auf der Lindenstraße“, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU .

Buchenallee

Über die Kümperstiege entlang am Gewerbegebiet und am Krüselblick vorbei war der Hof von Michael Rölver das nächste Ziel. „Wir Landwirte können mit mehr Transparenz und einem offenen Dialog nur gewinnen“, so Rölver. Der Blick hinter die Kulissen eines modernen Schweinemast-Betriebes sei interessant gewesen. Das Futter werde überwiegend auf den eigenen Feldern angebaut. Durch eine moderne Fütterungsanlage bekommen die Tiere immer bedarfsgerecht ihr Futter. „Im Stall konnten sich die CDU-Mitglieder davon überzeugen, dass es den neugierigen und aktiven Mastschweinen an nichts fehlt“, so die Pressemitteilung weiter. „Viel Platz und Beschäftigungsmaterial für die Schweine fallen sofort auf.“ Das Themenspektrum reichte vom Medikamenteneinsatz über die Weidehaltung bis zu wirtschaftlichen Aspekten, bei denen die Auswirkungen der Schweinepest in China langsam spürbar werden.

China

China ist auch ein Thema für Heinz Jürgens, Geschäftsführer der Firma Jüke Systemtechnik im Gewerbegebiet Ost: „Natürlich kaufen wir auch einzelne Komponenten in China, aber die Qualität muss passen.“ Jüke setzt auf ein umfangreiches Qualitätsmanagement, Dokumentation und Prüfung der hochkomplexen Geräte und Baugruppen, die vornehmlich für die Medizin- und Labortechnik sowohl entwickelt als auch produziert werden.

Bei Prototypen und Kleinserien kommen die eigenen CNC-Fräsen zum Einsatz, um einerseits die nötige Flexibilität, andererseits aber auch die erforderlich Präzision und Qualität gewährleisten zu können. Das High-Tech-Unternehmen hat einen steten Wachstumskurs hingelegt und beschäftigt in Altenberge mittlerweile mehr als 100 Mitarbeiter, darunter etwa zehn Auszubildende.

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