Fahrplan für die Zusammenlegung der Grundschulen
Neustart in drei Jahren geplant

Altenberge -

Einen Zeitplan für die Zusammenlegung der beiden Grundschulen legten nun Bürgermeister Jochen Paus und Kämmerer Stephan Wolff vor. Wenn alles gut läuft, könnte zum Schuljahr 2022/2023 die neue gemeinsame Grundschule an den Start gehen. Bis dahin müssen allerdings noch einige Hausaufgaben erledigt werden.

Samstag, 13.07.2019, 06:00 Uhr
Nach dem derzeitigen Stand soll mit dem Umbau der ehemaligen Ludgeri-Hauptschule in 2021 begonnen werden. Im Gebäude der Johannesschule (kl. Foto) sollen die Kinder noch mindestens drei Jahre unterrichtet werden.
Nach dem derzeitigen Stand soll mit dem Umbau der ehemaligen Ludgeri-Hauptschule in 2021 begonnen werden. Im Gebäude der Johannesschule (kl. Foto) sollen die Kinder noch mindestens drei Jahre unterrichtet werden. Foto: mas

In drei Jahren soll die Schullandschaft in Altenberge ein komplett neues Gesicht erhalten: „Das ist ein realistischer Plan“, sagte Bürgermeister Jochen Paus , als er zusammen mit seinem Stellvertreter und Kämmerer Stephan Wolff zum Schuljahresende auf den Zeitplan der Zusammenlegung der beiden Grundschulen blickte. Wenn alles rund läuft, und darauf setzen Paus und Wolff, soll das neue Schulkonstrukt mit Beginn des Schuljahres 2022/2023 an den Start gehen.

Leitbild

Bis dahin sollen unter anderem die entsprechenden Umbauten in der Ludgeri-Hauptschule abgeschlossen sein. Doch bevor die Handwerker anrücken, wird noch ein wenig Zeit vergehen. Schließlich sind vorab noch zahlreiche Details zu klären. Dazu bildeten die Borndal- und die Johannes-Grundschule vier Arbeitsgruppen, die sich mit den Themen Leitbild, architektonische Voraussetzungen, Inklusion und gemeinsame Projekte beschäftigen.

Bürgermeister

Die Arbeitsgruppe Leitbild wird ihre Ergebnisse voraussichtlich schon im September vorlegen, so die Einschätzung von Jochen Paus. „Das ist natürlich für die weitere Arbeit ganz entscheidend“, sagt der Bürgermeister, der zudem darauf hinweist, dass der Prozess des Zusammenführens beider Grundschulen von einem Profi unterstützt wird. Ein sogenannter Schulbegleiter wurde von der Bezirksregierung in Münster bewilligt und wird den Schulen beratend zur Seite stehen.

Offener Ganztag

Auch das Thema Offener Ganztag (OGS) ist in den laufenden Gesprächen von großer Bedeutung. Dazu haben sich Vertreter der OGS zwei Grundschulen in Münster angeschaut, um Ideen und Anregungen zu erhalten. Mit dabei war auch Kämmerer Stephan Wolff. „Wir haben viele gute Ansätze gesehen.“ Wie diese konkret auf die Altenberger Situation umgesetzt werden können, stehe zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht.

Fest steht dagegen der Termin für einen nächsten großen Workshop. Am 7. Oktober sollen 50 Personen zusammenkommen, um über den aktuellen Stand zu diskutieren. Daran nehmen unter anderem Vertreter der Schulen, der OGS, der Schulpflegschaft und der zehn Kitas teil. Anschließend sollen gegebenenfalls nochmals Arbeitsgruppen gebildet werden, um jeweils ein Thema zu erörtern. Des Weiteren kündigte Paus an, werde es auch noch einen Workshop für Grundschüler geben, die ebenfalls ihre Wünsche für die neue Grundschule äußern können.

Dieser Anfangsprozess, der in Fachkreisen als „Phase O“ bezeichnet wird, soll voraussichtlich bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Ab 2020 soll dann das Architekturbüro Farwick und Grote aus Ahaus an die konkreten Planungen gehen. Erst dann werden auch Kosten auf den Tisch kommen. Die Bauarbeiten sind dann für die Jahre 2021 und 2022 vorgesehen.

Bürgermeister Paus hofft zudem, dass sich auch die Kritiker an der künftigen Gestaltung der Grundschule beteiligen. „Wir haben die Chance, etwas Gutes und Vernünftiges aufzubauen.“

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