UWG besteht seit 20 Jahren
Konstruktiv am Ball bleiben

Altenberge -

Im Rahmen einer Feierstunde blickte die UWG auf ihr 20-jähriges Bestehen. 1999 wurde die UWG gegründet, um die Südumgehung zu verhindern. Dies gelang bekanntlich nicht. Vorsitzender der UWG ist derzeit Heribert Reer.

Montag, 15.07.2019, 19:00 Uhr
Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) besteht seit 20 Jahren. Heribert Reer (l.), Vorsitzender der UWG, blickte auf die Gründung der UWG im Jahr 1999.
Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) besteht seit 20 Jahren. Heribert Reer (l.), Vorsitzender der UWG, blickte auf die Gründung der UWG im Jahr 1999. Foto: UWG

Auf das 20-jährige Bestehen blickte nun die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) zurück: 1999, kurz nach der Gründung, zog sie immerhin mit vier Mitgliedern in den Altenberger Gemeinderat ein. Während der Feierstunde, die in den Räumen der Firma von Ratsmitglied Peter Nemitz stattfand, lobte UWG-Vorsitzender Heribert Reer in seiner Begrüßungsrede das Engagement seiner Mitstreiter in den zurückliegenden Jahren. Dabei bedankte er sich unter anderem für die „gute Zusammenarbeit und viele interessante Diskussionen“. Insbesondere freute er sich über die Teilnahme der „Gründungsväter“ Franz-Josef Woestmann und Heinz- Josef Baackmann.

Grund für die Gründung der UWG vor 20 Jahren war die „Rettung des Altenberger Höhenrückens und der Bau einer gemeinsamen Umgehungsstraße mit Nordwalde“, sagt Heribert Reer. Doch dieses Ziel wurde nicht erreicht. Am 8. Dezember 2012 wurde die 3,7 Kilometer lange Südumgehung nach rund vierjähriger Bauzeit eingeweiht.

Die UWG hat jedoch nicht nur die Straßenbauprojekte im Blick: Weitere Eckpunkte, wie beispielsweise die Forderung nach einem Ortsentwicklungsplan im Jahr 2004 (heute IHK Altenberge 2030), die Ausweisung neuer Baugebiete wie Krüselblick oder Gewerbegebiete (Kümper) waren ebenso Schwerpunkte der politischen Arbeit wie die Schaffung bezahlbaren Wohnraums (unter anderem an der Eisenbahn­straße) oder demnächst am Bahnhofshügel. Zudem habe sich die Altenberger UWG für Familien eingesetzt, zum Beispiel bei der Berechnung der Wassergebühren.

„Altenberge als lebenswerte Gemeinde wäre sicher noch besser aufgestellt, auch was die Finanzlage betrifft, wenn noch weitere konstruktive Vorschläge der UWG, wie zum Beispiel rechtzeitiger Verzicht auf die Rekommunalisierung, attraktivere Ortskerngestaltung mit ,Shared Space´ und der Verzicht auf manche überflüssige Maßnahme berücksichtigt worden wären“, meint Heribert Reer.

Unverzichtbare und unübersehbare Pfeiler der UWG sind in den vergangenen 20 Jahren der UWG-Vorsitzende Heribert Reer und seine Frau Helma, die die UWG im Gemeinderat vertritt. Ob Ausschuss- oder Ratssitzungen, Ortstermine oder Bürgerversammlungen – das Ehepaar Reer vertritt die UWG stets. In jüngster Zeit war die Zusammenlegung der Grundschulen ein wichtiges Thema. Hier konnten Helma und Heribert Reer den Mitgliedern stets den aktuellen Stand der Diskussion in den politischen Gremien erläutern.

Während der Jubiläumsveranstaltung wurde Helma Reer für ihre ununterbrochene 20-jährige Ratsmitgliedschaft geehrt.

Aktuell wird die UWG im Rat und den Ausschüssen durch Helma Reer (Fraktionsvorsitzende), im Bau- und Planungsausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss vertreten, Peter Nemitz im Rat und Hauptausschuss, Cordula Nemitz und Elisabeth Beuing im Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss sowie im Schul-, Sozial-, Sport- und Kultur-Ausschuss. Nach dem offiziellen Teil wurden nach dem Motto „Politik trifft Wirtschaft“ die neuen Räumlichkeiten des Unternehmens Nemitz besichtigt.

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