Galaabend der Feldbauern
„Gemeinsam in die Zukunft“

Nordwalde -

Die Schützenbruderschaft der Feldbauern hat am Wochenende ihr 425-jähriges Bestehen gefeiert. Zum Auftakt der dreitägigen Feierlichkeiten hatten die Feldbauern zum Galaabend geladen – und präsentierten einen Mix aus Gedenken an die Vereinsgeschichte, Comedy und Musik.

Sonntag, 21.07.2019, 16:38 Uhr aktualisiert: 21.07.2019, 16:52 Uhr
Beim Galaabend der Feldbauern präsentierten die Schützenbrüder ihre neue Fahne (l.u.), Ingrid Helmer (l.o.), Dirk Voßkuhl und Christoph Volkert fühlten Bürgermeisterin Sonja Schemmann auf den Zahn, der Festausschuss sang „Ein Hoch“ (r.o.) und das Publikum hatte außerordentlich viel Spaß mit Musik und Comedy.
Beim Galaabend der Feldbauern präsentierten die Schützenbrüder ihre neue Fahne (l.u.), Ingrid Helmer (l.o.), Dirk Voßkuhl und Christoph Volkert fühlten Bürgermeisterin Sonja Schemmann auf den Zahn, der Festausschuss sang „Ein Hoch“ (r.o.) und das Publikum hatte außerordentlich viel Spaß mit Musik und Comedy. Foto: Rainer Nix

Kann die Stimmung noch besser werden? Das fragte man sich am Freitagabend bereits eine halbe Stunde nach Beginn des Galaabends zum 425-jährigen Jubiläum der Dionysius-Schützenbruderschaft der Feldbauern. Der Festausschuss hatte ganze Arbeit geleistet und präsentierte einen Mix aus würdigem Gedenken der langen Vereinsgeschichte, Comedy und musikalischen Einlagen. Als gegen 22 Uhr der Sänger und Entertainer Josef Hassing aus Ahaus-Ottenstein das Ruder übernahm, sprengte er beim Publikum geradezu den Endpunkt des Gute-Laute-Barometers.

Das große Festzelt der Feldbauern war bis auf den letzten Platz gefüllt, als der Vorsitzende Dirk Voßkuhl und der Vorsitzende des Festausschusses Thomas Rathmann das Publikum begrüßten. „425 Jahre, das ist kein Pappenstiel“, hob Voßkuhl hervor. Vertreter zahlreicher befreundeter Schützenvereine erwiesen den Feldbauern die Ehre.

Neue Vereinsfahne wird präsentiert

Bevor die Moderatoren und Comedians Ingrid Helmer und Christoph Volkert das Mikrofon ergriffen, wurde es besonders feierlich. Schützenbrüder trugen eine neue Vereinsfahne auf die Bühne. „Die Fahne steht für Gemeinschaft und Zusammenhalt“, sagte Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup. „Deshalb wird nicht nur die Fahne geweiht, wir alle werden gesegnet“, betonte Pfarrerin Janine Hühne vor der Fahnenweihe. Der Wahlspruch „Gefestigt durch die Tradition – gemeinsam in die Zukunft“ löste die alte Fahnenaufschrift „in treuer Kameradschaft“ ab, die mehr in militärische Richtung deutete.

Galaabend der Schützenbruderschaft der Feldbauern

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  • "Ein Hoch" sang der Festausschuss.

    Foto: Rainer Nix
  • „Elfriede“ sagte ihrem „Karl-Heinz“ peinliche Wahrheiten ins Gesicht.

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  • Fühlten Bürgermeisterin Sonja Schemmann (2.v.r.) auf den Zahn (v.l.): Ingrid Helmer, Dirk Voßkuhl und Christoph Volkert.

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  • Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup und Pfarrerin Janine Hühne segneten die neue Vereinsfahne.

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  • Josef Hassing drehte von der ersten Minute an so richtig auf.

    Foto: Rainer Nix
  • Das Publikum hatte außerordentlich viel Spaß mit Musik und Comedy.

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  • Feierlich trugen die Feldbauern-Schützen ihre neue Fahne auf die Bühne.

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  • "Angela Merkel" trug ihre Ansichten zum Schützenwesen vor.

    Foto: Rainer Nix
  • Dirk Voßkuhl (l.) und Thomas Rathmann begrüßten zum Galaabend.

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  • Tolle Tanzeinlagen bereicherten den Abend.

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  • Sängerin Ines Schulte Austum interpretierte „All by myself“.

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  • Gute Laune beim Publikum.

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  • „Elfriede“ (l.) nahm ein Bad in der Menge.

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  • Solotrompeter Matthias Beckmann gab „Hallelujah“ zum Besten.

    Foto: Rainer Nix
  • Der Festausschuss erntete noch einmal besonderen Applaus.

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  • Quirlig und stets gut gelaunt: Sänger Josef Hassing.

    Foto: Rainer Nix
  • "Schützenliesel" sangen Vertreter aller Gastvereine als besondere Einlage auf der Bühne.

    Foto: Rainer Nix
  • Bis auf den letzten Platz war das Festzelt am Freitagabend gefüllt.

    Foto: Rainer Nix
  • "Elfriede" hatte ihren "Karl-Heinz" auf dem Kieker.

    Foto: Rainer Nix

Bürgermeisterin Sonja Schemmann stellte sich einem kleinen Talk, bei der ihr Moderator Volkert auf den Zahn fühlte. Sie erwies sich in Sachen Schützenwesen als absolute Expertin. In ihrer Familie war es schon immer Tradition, sich zum Teil maßgeblich in Schützenvereinen zu engagieren. „‚Wenn du Königin werden willst, musst du den Frauen beitreten‘, sagte mein Mann“, verriet die Bürgermeisterin und erntete frenetischen Applaus von Seiten der Frauenschützen.

Musik und Comedy sorgen für Spaß beim Publikum

Filmische Einspielungen von Interviews mit Originalen des Schützenvereins sorgten für Heiterkeit. Tolle musikalische Einlagen brachten unter anderem Solotrompeter Matthias Beckmann mit dem „Hallelujah“ von Leonard Cohen und Sängerin Ines Schulte Austum mit „All by myself“.

Hinreißend war der Ausflug ins „Politische“ mit Helmer als „Dr. Angela Merkel“ und ihren floskelhaften Ansichten über das Schützenwesen: „Tschinderassabum und ein dreifaches Horrido“. Auch „Elfriede und Karl-Heinz“ interpretierten das Leben auf ihre Weise. Ihre derben Späße wurden vom Publikum wohlwollend aufgenommen. Ein tolles Tanzduo unterhielt ebenso vorzüglich wie ein ausgefallenes Percussion-Quartett.

Festausschuss hat sich den Applaus verdient

Und als dann schließlich der Festausschuss die Bühne betrat und hingebungsvoll „Ein Hoch“ sang, hatte er sich den Applaus wirklich verdient. „Jungs, ich bin stolz auf euch“, rief der Vorsitzende und dann wurde mit dem quirligen, stets gut gelaunten Sänger Josef Hassing kräftig gefeiert.

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