„Trompetenbaum und Geigenfeige“ am Heimathaus
Perlen der Jazz-Musik

Altenberge -

Die Premiere der Reihe „Trompetenbaum und Geigenfeige“ war ein voller Erfolg: 250 Zuschauer verfolgten das Konzert von „Die Zwillinge Jazzuniversität“.

Montag, 22.07.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 23.07.2019, 16:10 Uhr
„Die Zwillinge Jazzuniversität“ spielten auf dem Gelände rund um das Heimathaus. Rund 250 Besucher waren begeistert.
„Die Zwillinge Jazzuniversität“ spielten auf dem Gelände rund um das Heimathaus. Rund 250 Besucher waren begeistert. Foto: Axel Engels

Mit solch einer großen Resonanz auf das Konzert der Formation „Die Zwillinge Jazzuniversität“ am Sonntagnachmittag auf dem Gelände von Stenings Scheune hatte wohl niemand gerechnet. Bei strahlendem Sonnenschein hatte man im Vorfeld zwar über 150 Stühle an Tischen bereitgestellt, damit sich die JazzLiebhaber bei Kaffee und Kuchen musikalisch verwöhnen lassen konnten, aber die reichten bei weitem nicht aus. Schnell wurden zusätzliche Sitzgelegenheiten herbeigeschafft, aber selbst ohne die zahlreichen „Zaungäste“ waren am Ende über 250 Besucher zum Konzert im Rahmen der Reihe „Trompetenbaum und Geigenfeige – Musik in Gärten und Parks des Münsterlandes“ gekommen.

Jazz am Heimathaus

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  • Volles Haus am Heimathaus: Rund 250 Besucher kamen zum Konzert der Band „Die Zwillinge Jazzuniversität“. Foto: Axel Engels
  • Volles Haus am Heimathaus: Rund 250 Besucher kamen zum Konzert der Band „Die Zwillinge Jazzuniversität“. Foto: Axel Engels
  • Volles Haus am Heimathaus: Rund 250 Besucher kamen zum Konzert der Band „Die Zwillinge Jazzuniversität“. Foto: Axel Engels
  • Volles Haus am Heimathaus: Rund 250 Besucher kamen zum Konzert der Band „Die Zwillinge Jazzuniversität“. Foto: Axel Engels
  • Volles Haus am Heimathaus: Rund 250 Besucher kamen zum Konzert der Band „Die Zwillinge Jazzuniversität“. Foto: Axel Engels
  • Volles Haus am Heimathaus: Rund 250 Besucher kamen zum Konzert der Band „Die Zwillinge Jazzuniversität“. Foto: Axel Engels
  • Volles Haus am Heimathaus: Rund 250 Besucher kamen zum Konzert der Band „Die Zwillinge Jazzuniversität“. Foto: Axel Engels
  • Volles Haus am Heimathaus: Rund 250 Besucher kamen zum Konzert der Band „Die Zwillinge Jazzuniversität“. Foto: Axel Engels
  • Volles Haus am Heimathaus: Rund 250 Besucher kamen zum Konzert der Band „Die Zwillinge Jazzuniversität“. Foto: Axel Engels

Diesmal hatten die Zwillinge Ritski und Gerd Bracht den Posaunisten Matthias Fleige und den Schlagzeuger Aaron Schrade sowie den in Altenberge von den „6-Zylindern“ bestens bekannten Sänger und Pianisten Winne Voget mitgebracht.

Schon beim Einzug hatten die Musiker die Sympathien aller mit ihrer natürlichen Art gewonnen. Schließlich war jedem Besucher klar, dass es kein „normales“ Konzert geben würde. Denn bei aller „stilistischen Korrektheit“ und technischen Brillanz sind die Zwillinge immer für Überraschungen gut und an schauspielerischem Talent fehlt es Winne Voget gewiss nicht.

Seit über 30 Jahren sind die Zwillinge eine feste Größe für musikalisch hochwertige Interpretationen, für bissig-humoristische Texte mit jeder Menge Selbstironie bereichert. Aus der großen Schatzkiste ihres Repertoires hatten sie ein wahres Feuerwerk der „Perlen der Jazzmusik“ zusammengestellt.

„Was braucht der Mensch?“ durfte im Reigen der eingängigen Lieder natürlich nicht fehlen und bei „Soll ich bleiben oder gehen?“ bot Sänger und Saxophonist Ritski Bracht einen tiefen Einblick in seinen heimischen Ehealltag. Auf Wunsch eines Besuchers wurde der Hit der Zwillinge – ihre Huldigung an die fehlenden eigenen Haare – zu Eröffnung des zweiten Teils gespielt. Zudem durfte das Publikum bei einigen Liedern den Refrain mitsingen.

Mit einer rosa Sonnenbrille, eine Leihgabe einer Besucherin, konnte Schlagzeuger Aaron Schrade der Sonne besser widerstehen und auch der in der Pause an Winne Voget gereichte grüne Hut stand ihm bestens. Bei „Die Zwillinge Jazzuniversität“ kommt manchmal alles anders als geplant. Da zerlegten Ritski Bracht und Matthias Fleige bei „Einer mehr – kaputt!!!“ sogar ihre Instrumente und bauten sie dann auf recht ungewöhnliche Art wieder zusammen, so dass dieser Kultsong bravourös weitergespielt werden konnte.

Die Musiker machten am Sonntag einfach das, was ihnen selber am meisten Spaß bereitet und das übertrug sich direkt auf das begeistert mitgehende Publikum. Instrumentaler Wettstreit wie bei „Come on brother Richi“ zeigte das spieltechnische Können der Formation und so verging der Nachmittag wie im Fluge.

Ein Konzert in der Reihe „Trompetenbaum und Geigenfeige“, das man so schnell nicht vergessen wird. Und zum Auszug sangen alle gemeinsam „Muss I denn/Auf Wiedersehn...“

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