500 Kinder dabei
Der Kreativität freien Lauf lassen

Altenberge -

Hochkonjunktur in der Kulturwerkstatt: Dort finden in den ersten drei Ferienwochen 49 Kurse statt.

Freitag, 26.07.2019, 17:00 Uhr
Chiemi Nakagawa (3.v.r.) leitet den Kurs „Papier schöpfen“. Mit der Resonanz auf die Angebote ist Susanne Opp Scholzen (3.v.l.) von der Kulturwerkstatt sehr zufrieden.
Chiemi Nakagawa (3.v.r.) leitet den Kurs „Papier schöpfen“. Mit der Resonanz auf die Angebote ist Susanne Opp Scholzen (3.v.l.) von der Kulturwerkstatt sehr zufrieden. Foto: mas

Eine Kappe, Sonnencreme und Wasser – das gehört in diesen Tagen zur Grundausstattung der Kinder, die im Rahmen der „Sommersause“ am Ferienprogramm in der Kulturwerkstatt teilnehmen. Zumindest für diejenigen, die sich für die „Draußen-Werkstatt“ angemeldet haben. Auch in der zweiten Ferienwoche war das Angebot wieder ausgebucht, berichtet Susanne Opp Scholzen von der Kulturwerkstatt, die federführend für das gesamte Team die Fäden zusammenhält.

„Sommersause“

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  • In der Kulturwerkstatt finden während der „Sommersause“ 49 Veranstaltungen statt. Foto: mas
  • In der Kulturwerkstatt finden während der „Sommersause“ 49 Veranstaltungen statt. Foto: mas
  • In der Kulturwerkstatt finden während der „Sommersause“ 49 Veranstaltungen statt. Foto: mas
  • In der Kulturwerkstatt finden während der „Sommersause“ 49 Veranstaltungen statt. Foto: mas
  • In der Kulturwerkstatt finden während der „Sommersause“ 49 Veranstaltungen statt. Foto: mas

Die Kulturwerkstatt beschränkt ihre Angebote traditionell auf die erste Hälfte der Ferien – dann gibt es geballten Sommerspaß. Immerhin können die Kinder aus 49 Angeboten auswählen. „Wir haben insgesamt etwa 500 Anmeldungen“, sagt Opp Scholzen. Nach zwei Wochen Freizeit-Aktivitäten stellt sie fest: „Die Kinder mögen es, wenn mit unterschiedlichen Materialen und Methoden experimentiert wird.“ Zudem lieben es die Mädchen und Jungen, wenn sie etwas mit ihren Händen machen können, erzählt Opp Scholzen weiter.

Zwei Beispiele: Unter der Regie von Sven Leberer formen die Kinder Gipsköpfe und Chiemi Nakagawa zeigt den Mädchen und Jungen die Kunst des Papierschöpfens – am Ende entstehen Postkarten aus Abfallprodukten.

Gipsköpfe

Susanne Opp Scholzen möchte bei den Angeboten „den Druck herausnehmen“, den die Kinder oftmals aus dem Schulalltag kennen. Sie sollen Spaß daran haben, wenn ihre kleinen Kunstwerke gut gelingen, betont Opp Scholzen.

Flöße bauen

Das ist auch in der „Draußen-Werkstatt“ so. Dort verbrachten in dieser Woche an drei Tagen Kinder von 10 bis 15 Uhr ihre Ferien. Stefan Rosendahl bastelte beispielsweise mit den Kindern Flöße und verschiedene „Bienen-Hotels“, die sie auch mit nach Hause nehmen können. Sie wurden aus Baumberger Sandstein, Klinkersteinen oder aus Bambus gefertigt – mit unterschiedlichen Löcher-Größen für verschiedene Bienenarten. Rosendahl: „Es ist toll, wenn die Kinder auch wichtige Infos mit nach Hause nehmen.“

In der nächsten Woche geht es kreativ mit dem „Drauflos-Theater“ weiter. Aber: „Wir sind komplett ausgebucht“, sagt Opp Scholzen.

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