Kühler Eiskeller
Sound-Mix im Gewölbe kommt gut an

Altenberge -

Die Zuschauer waren begeistert: Und das hatte mindestens zwei Gründe. Zum einen die Musik der Band Soulfoxx, zum anderen die angenehmen Temperaturen im Eiskeller.

Sonntag, 28.07.2019, 13:14 Uhr aktualisiert: 29.07.2019, 14:44 Uhr
Die Band „Soulfoxx“ erfüllte den Eiskeller mit rockigen, souligen, funkigen und jazzigen Klängen. Das Publikum empfand den Auftritt im Gewölbe-Ambiente als etwas ganz Besonderes.
Die Band „Soulfoxx“ erfüllte den Eiskeller mit rockigen, souligen, funkigen und jazzigen Klängen. Das Publikum empfand den Auftritt im Gewölbe-Ambiente als etwas ganz Besonderes. Foto: Rainer Nix

Ein kleines bisschen „Cavern-Club-Gefühl“ kam auf, als die münsterische Formation „Soulfoxx“ am vergangenen Samstagabend im Eiskeller auftrat. Der Cavern-Club, dass ist ein Kellergewölbe in Liverpool, unsterblich geworden durch die legendären Beatles , die sich unter anderem hier erste musikalischen Meriten verdienten. Wenn im Eiskeller Konzerte stattfinden, erinnert er an diesen Ort. Werner Witte , zweiter Vorsitzender des Heimatvereins, der den Eiskeller engagiert betreut, begrüßte die Gäste.

Das Soulfoxx-Konzert war ausverkauft. „Wie gefällt es euch?“, rief Sängerin Edda Roederer nach einer halben Stunde in die Menge. Sie erntete begeisterten Applaus und so hatten sie, Alexander Bietmann an der Gitarre, Thorsten Bönning am Schlagzeug, Michael Müller am Bass und Paul Reuber am Keyboard wohl alles richtig gemacht. Die 14 Grad Celsius im Gewölbe waren für die meisten ein willkommener Kontrast zur brütenden Hitze draußen.

Soulfoxx spielen seit 2017 in ihrer Formation, die Musiker sind sehr gut ausgebildet. Sie spielten Stücke wie „It‘s a mans world“ oder „Superstition“ von Stevie Wonder, interpretierten „Sunny“ von Bobby Hebb, mit 171 stilübergreifenden Coverversionen ein Evergreen unter den Soul-Songs. Das Quintett hatte unter anderem Stücke der britischen Soulsängerin Joss Stone, der niederländischen Sängerin Anouk, Billy Cobham und Chris Stapleton im Gepäck.

„Wir arrangieren selbst, so interpretieren wir die Stücke auf unsere eigene Art“, sagte Edda in einem Gespräch. Insofern sind es Eigeninterpretationen, die über schlichtes „Covern“ weit hinaus gehen.

Das spannende ist der Mix musikalischer Genres, aus denen die Musiker ursprünglich stammen. „Ich bringe als Sängerin den souligen Touch rein“, so Roederer. Zahlreiche rockige, funkige, poppige und jazzige Elemente bestimmen die Soulfoxx-Interpretationen. „Wir mixen beispielsweise bluesige Nummern mit Soul oder Funk“, erläutert die Sängerin. Sie empfand den Eiskeller als eine ganz besondere „Location“ und hätte ihn am liebsten gar nicht verlassen. Die Akustik stimmte, die rhythmisch betonten Songs mit viel Drive und mitreißender Keyboardbegleitung verfehlten ihre Wirkung nicht.

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